Aston Martin CC100 Speedster

Aston Martin CC100 Speedster (2013)

Mit dem CC100 Speedster Concept präsentierte Aston Martin eine kompromisslose Studie, die Technik, Motorsport-Historie und moderne Leichtbaukompetenz zum 100-jährigen Jubiläum der Marke vereinte. Der offene Zweisitzer wurde als fahrbereites Einzelstück entwickelt und demonstrierte eindrucksvoll, wie sich klassische Rennsportgene mit aktueller Hochleistungstechnik verbinden ließen.

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Bizzarrini Manta 1968

Bizzarrini Manta (1968)

Der Bizzarrini Manta von 1968 gilt als radikale Studie italienischer Automobildesign-Kunst und verband kompromisslose Geometrie mit außergewöhnlicher Technik. Auf dem Turiner Autosalon präsentierte ItalDesign ein Konzeptfahrzeug, das neue Maßstäbe für Aerodynamik, Innenraumarchitektur und Hochleistungsantrieb setzte. Der Forschungsprototyp war konsequent auf Funktion und Form reduziert. Grundlage bildete ein von Giotto Bizzarrini entwickelter Rohrrahmen, der Leichtbau und hohe Verwindungssteifigkeit vereinte.

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Bentley Continental GTZ Zagato 2008

Bentley Continental GTZ Zagato (2008)

Das exklusive Continental Coupé entstand aus der Zusammenarbeit zwischen Bentley und dem traditionsreichen Mailänder Karosseriebauer Zagato. Insgesamt wurden weltweit nur neun Exemplare gefertigt. Voraussetzung für den Umbau war ein vom Kunden bereitgestellter Bentley Continental GT, der direkt bei Zagato in Italien umfassend modifiziert wurde. Der Preis für die Karosserietransformation lag bei rund 500.000 Euro – exklusive Basisfahrzeug.

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Fiat 1400 B-Junior Coupé Ghia, Villa d'Este 2010

Fiat 1400 B-Junior Coupé Ghia (1952)

Dieses Fiat Coupé im amerikanisch inspirierten Jet-Design, gezeichnet und gebaut vom Turiner Designbüro Ghia, ist ein außergewöhnliches Stück der italienischen Automobilgeschichte. Technische Basis war der Fiat 1400, jenes Modell, mit dem Fiat nach dem Zweiten Weltkrieg einen konsequenten Neuanfang wagte. Der 1400 war das erste vollständig neu konzipierte Nachkriegsfahrzeug der Marke und markierte zugleich den Übergang zur selbsttragenden Karosserie in Pontonform.

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Porsche 718 RS61 Spyder 1961

Rétromobile Paris 2026

Die Oldtimermesse im Paris Expo Porte de Versailles präsentierte eine herausragende Vielfalt klassischer Automobile, Prototypen, technologischer Meilensteine und legendärer Rennfahrzeuge. Die 50. Ausgabe bestätigte ihren Rang als Europas führende Klassiker-Leitmesse. Mit über 600 Fahrzeugen in den Pavillons 4 und 7 bot die Messe einen umfassenden Querschnitt historischer und experimenteller Technik. Neben klassischen Renn- und Sportwagen standen technologische Errungenschaften in Konstruktion, Antrieb und Fahrzeugkonzept im Fokus. 

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Bonhams „La Vente Paris“

Vom 27. bis 30. Januar 2026 wird das Polo de Paris zum Schaufenster automobiler Hochkultur. Insgesamt 80 Fahrzeuge werden präsentiert, bevor am 30. Januar die Live-Auktion stattfindet. Zu den technisch bedeutendsten Losen zählt ein BMW M1 Coupé von 1981. Der Mittelmotor-Sportwagen entstand als Homologationsbasis für die geplante Group-5-Silhouette-Formel und kombiniert ein von Paul Bracq gezeichnetes, aerodynamisch effizientes GFK-Coupé mit einem 3,5-Liter-Reihensechszylinder mit Vierventiltechnik.

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Interclassic Maastricht 2026

Die niederländische Klassikermesse unterscheidet sich von vielen europäischen Oldtimer-Messen. Statt reiner Marktorientierung oder spektakulärer Auktionen steht hier oft die technische und ästhetische Entwicklung des Automobils im Mittelpunkt. In diesem Jahr rückten japanische Sport- und Rennwagen in den Fokus, die weltweit Maßstäbe gesetzt haben. Gezeigt wurde eine Auswahl von Fahrzeugen, die exemplarisch für den japanischen Ansatz stehen, technologische Innovation konsequent in Serien- und Rennfahrzeuge zu übertragen.

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1978 Ghia Ford Action Turin

Ghia Action Konzeptstudie (1978)

Der radikale Keil zählt zu den spektakulärsten Konzeptfahrzeugen der 1970er-Jahre. Die 1978 auf dem Turiner Autosalon präsentierte Studie vereinte eine kompromisslose Form, Renntechnik aus der Formel 1 und radikale Aerodynamik zu einem der mutigsten Entwürfe der Automobilgeschichte. Entworfen von Filippo Sapino und erstmals 1978 auf dem Turiner Autosalon vorgestellt, verkörperte die Studie die extreme Keilform wie kaum ein anderes Fahrzeug ihrer Zeit.

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OSCA MT4 Berlinetta Vignale (1952)

Das Vignale-Coupé ist ein faszinierendes Beispiel italienischer Rennwagenbaukunst der frühen 1950er-Jahre und vereint innovative Technik, exklusives Design und Motorsportgeschichte. Die blaue Berlinetta mit der Chassisnummer 1120 steht für den technischen Anspruch und die ingenieurorientierte Philosophie der Maserati-Brüder, die 1947, nachdem sie 1937 die nach Ihnen benannte Sportwagenmanufaktur an den Modeneser Industriellen Adolfo Orsi verkauften, mit OSCA eine weitere eigene Sportwagenmarke gründeten. Ziel war es, leichte und hochdrehende Rennfahrzeuge zu entwickeln, die in kleineren Hubraumklassen konkurrenzfähig waren. 

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Unimog U 4023 Showcar

Mercedes-Benz Unimog U 4023 Showcar

Der Unimog feiert im kommenden Jahr seinen 80. Geburtstag – und Mercedes-Benz Special Trucks nutzt das Jubiläum, um den legendären Alleskönner in eine neue Richtung zu denken. Gemeinsam mit dem Umbaupartner Hellgeth Engineering entstand ein Showcar, das den Unimog im Luxussegment positioniert, ohne seine technischen Kernkompetenzen infrage zu stellen. Grundlage des Fahrzeugs ist der hochgeländegängige Unimog U 4023, bekannt für Portalachsen, verwindungsfähigen Leiterrahmen sowie zuschaltbaren Allradantrieb mit Längs- und Differenzialsperren an beiden Achsen.

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Encor Series 1

Encor Series 1: Carbon-Remaster des Lotus Esprit

Fünf Jahrzehnte nach dem Debüt des Lotus Esprit auf dem Pariser Salon 1975 präsentiert Encor den Series 1 – ein vollständig neu aufgebautes Remaster, das den legendären Keil in das 21. Jahrhundert überführt. Die Briten verfolgen dabei eine Philosophie der „respektvollen Verfeinerung“: Jede technische und gestalterische Entscheidung soll die Essenz des Originals bewahren, gleichzeitig aber Präzision, Materialqualität und Leistungsfähigkeit moderner Hochleistungssportwagen bieten. 

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1960-Chevrolet-Corvette-Cunningham-Le-Mans

Chevrolet Corvette „Cunningham Le Mans #2“ (1960)

Zora Arkus-Duntov gilt als Vater der Hochleistungs-Corvette und als Ingenieur, der die technische Identität des amerikanischen Sportwagens entscheidend prägte. Seine Entwicklungen und seine kompromisslose Orientierung auf Performance machten die Corvette zu einem globalen Herausforderer im Motorsport und auf der Straße. Arkus-Duntov, 1909 in Belgien geboren und in Europa technisch geprägt, wurde zur entscheidenden Figur für die technische Entwicklung der Chevrolet Corvette. Als er 1953 das Konzept des ersten US-Sportwagens sah, erkannte er das Potenzial, sah aber auch die Schwachstellen. Seine Mission: Aus der Corvette ein ernstzunehmendes Hochleistungsfahrzeug zu formen. Schon früh forderte er leistungsstärkere Motoren, bessere Fahrwerkstechnik und aerodynamische Optimierungen.  

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Iconic Cars SP40 Restomod Speedster

Iconic Auto Sports: Art-Déco-Restomod

Mit dem SP40 Restomod Speedster präsentiert Iconic Auto Sports eine Hommage an den 1934er Ford Model 40 Special Speedster, – einem Unikat, das einst Edsel Bryant Ford gehörte –, und das die historische Linienführung mit moderne rIngenieurskunst verbindet. Die vollständig aus Carbon gefertigte Karosserie greift das Profil des Originals auf, reduziert durch das moderne Verbundmaterial jedoch Gewicht und erhöht zugleich die strukturelle Festigkeit. Jedes Karosserieteil entsteht in Handarbeit, was den Manufakturcharakter des Fahrzeugs prägt. 

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Jeep Recon Moab

Jeep Recon „Moab“: Ein elektrifizierter Abenteurer

Das neue SUV der Marke verbindet klassische Jeep-DNA mit moderner Elektro-Technologie. Entwickelt auf einer eigenständigen Elektro-Architektur, liefert das Modell 650 PS (478 kW) und 840 Nm Drehmoment, das sofort verfügbar ist und den Sprint auf 100 km/h in etwa 3,6 Sekunden ermöglicht. Der serienmäßige elektrische Allradantrieb wird von zwei Stellantis-Elektroantriebseinheiten getragen, die jeweils 250 kW leisten und Elektromotor, Getriebe sowie Leistungselektronik in kompakten EDM-Modulen vereinen. 

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Lamborghini Jarama GT

Lamborghini Jarama GT – Letzter Frontmotor-GT aus Sant’Agata Bolognese

Der Jarama GT, produziert zwischen 1970 und 1976,  gilt als Schlusspunkt einer Ära. Entwickelt als Nachfolger des Islero, übernahm der Jarama dessen mechanische Basis, wurde aber technisch wie optisch umfassend modernisiert. Unter seiner flachen, von Marcello Gandini bei Bertone entworfenen Karosserie arbeitete ein 3,9-Liter-V12-Motor mit zwei obenliegenden Nockenwellen pro Zylinderreihe. Sechs Weber-Doppelvergaser vom Typ 40 DCOE versorgten das Triebwerk, das im Jarama GT 350 PS leistete und eine Höchstgeschwindigkeit von 260 km/h ermöglichte.

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