TOYOTA TR LH2

Toyota TR LH2

Technisch basiert der TR LH2 Racing Prototype auf demselben Chassis wie der TR010 HYBRID Hypercar, der beim Langstreckenklassiker von Le Mans antritt. Im Mittelpunkt steht jedoch nicht der Wettbewerb, sondern die Weiterentwicklung von Wasserstofftechnologien für den Motorsport. Der Prototyp nutzt einen mit Flüssigwasserstoff betriebenen Verbrennungsmotor und dient als rollendes Versuchslabor für die Erprobung neuer Konzepte unter realen Rennbedingungen.

Weiterlesen
1990 Life 190 Brian Snelson

Life L190 W12 (1990)

Der italienische Formel-1-Monoposto gehört zu den faszinierendsten Außenseitern der Formel-1-Geschichte. Anfang der 1990er-Jahre versuchte das kleine italienische Team Life Racing Engines mit einer ungewöhnlichen technischen Idee den Sprung in die Königsklasse des Motorsports. Statt auf einen bewährten V8-, V10- oder V12-Motor zu setzen, vertrauten die Ingenieure auf ein neuartiges W12-Konzept. Das Ergebnis war ein Rennwagen, der bis heute als eines der ambitioniertesten und zugleich erfolglosesten Projekte der modernen Formel 1 gilt.

Weiterlesen
Lamborghini Temerario GT3

Lamborghini Temerario GT3

Mit dem Temerario GT3 beginnt für Lamborghini eine neue technische Ära. Der Nachfolger des erfolgreichen Huracán GT3 steht nicht nur für einen Modellwechsel im internationalen Kundensport, sondern für eine umfassende Neudefinition moderner Hochleistungsarchitekturen. Lamborghini transformiert seine Motorsportstrategie konsequent in Richtung Hybridisierung, datengetriebener Aerodynamik und softwarebasierter Fahrdynamiksysteme. Genau darin liegt die eigentliche Bedeutung des neuen Temerario GT3. Der neue Lamborghini Temerario basiert erstmals auf einer Plattform, die von Beginn an für unterschiedliche Leistungsstufen und Motorsportanwendungen konzipiert wurde. Im Zentrum steht ein neu entwickelter 4,0-Liter-V8-Biturbo-Hybridantrieb, der thermische Effizienz, hohe Drehzahlen und präzise Leistungssteuerung kombiniert. Lamborghini verfolgt damit eine deutlich modularere Entwicklungsstrategie als

Weiterlesen
Soichiro Honda, Honda RA 270

Honda Formel 1: Einstieg der Japaner (1964)

1961 besuchte Firmengründer Soichiro Honda erstmals den Großen Preis von Italien. Dieser Besuch wurde zum Auslöser für eines der ambitioniertesten Projekte der damaligen Motorsportwelt: Hondas Einstieg in die Formel 1. Bereits im Mai 1962 wurde das Vorhaben intern vorgestellt. Nur zwei Jahre später stand Honda erstmals offiziell in der Startaufstellung der Formel-1-Weltmeisterschaft. Für einen Hersteller ohne jede Erfahrung im Automobil-Grand-Prix-Sport war dieses Tempo außergewöhnlich.

Weiterlesen
VonTrips 56 Sebring, Bernhard Cahier/Archiv Cahier

12h Sebring 1956: Porsche in Bestform 

12-Stunden-Rennen von Sebring 1956: „Trips und Herrmann waren sensationell. Mit ihrem 130-PS-Porsche fuhren sie schneller als die meisten stärkeren Wagen und konnten sogar in der Nacht, als die „großen“ Ferrari ihr Tempo ein wenig drosselten, immer noch mithalten.“ So beschrieb Bernard Cahier, bekannter Foto-Reporter, den Einsatz des 1500er Porsche 550 Spyder mit Wolfgang Graf Berghe von Trips und Hans Herrmann beim 2. Sportwagenweltmeisterschaftslauf der Saison am 24. März 1956 in Sebring (Florida/USA). Zum ersten Mal starteten Deutschlands beste Rennfahrer zusammen für das Porsche-Werksteam. 

Weiterlesen
McLaren MCL-HY

McLaren MCL-HY

Das Fahrzeug markiert die Rückkehr der Marke in die Topklasse der Langstrecken-Weltmeisterschaft und bildet gleichzeitig die technische Basis für den exklusiven MCL-HY GTR, der im Rahmen des Programms „Project: Endurance“ für ausgewählte Kunden entwickelt wird. Der Einsatz des Rennfahrzeugs ist ab der Saison 2027 vorgesehen, während das umfangreiche Testprogramm bereits im Mai 2026 beginnt.

Weiterlesen
Porsche 975 RSE

Porsche 975 RSE GEN4

Mit der Einführung der GEN4-Ära erreicht die Formel E ein bislang unerreichtes Leistungsniveau. Der neue Porsche 975 RSE liefert bis zu 600 kW (816 PS) und kombiniert diese Leistung erstmals mit permanentem Allradantrieb. In Verbindung mit neu entwickelten Reifen und einem deutlich gesteigerten aerodynamischen Abtrieb ermöglicht dies signifikant höhere Kurvengeschwindigkeiten und eine gesteigerte Gesamtperformance.

Weiterlesen
Toyota WEC 2026 TR010 Hybrid

Toyota TR010 Hybrid WEC 2026

Der WEC-Rennwagen wurde für die neue Saison sowohl technisch als auch aerodynamisch weiterentwickelt. Das Fahrzeug kombiniert einen 3,5-Liter-V6-Twin-Turbo-Motor mit einem leistungsstarken Hybridsystem an der Vorderachse. Die Systemleistung liegt bei über 700 PS, während der Verbrennungsmotor mit vollständig erneuerbarem Rennkraftstoff betrieben wird. Die Hybridkomponenten stammen aus dem Toyota-Entwicklungszentrum in Higashi-Fuji, unterstützt durch Technologiepartner wie Denso und Aisin.

Weiterlesen
Mercedes-AMG GT3 / Black Series

Neuer AMG GT3 und Black Series

Mit dem „Concept AMG GT Track Sport“ konkretisiert Mercedes-AMG seine Zukunftsstrategie im High-Performance-Segment. Das Konzeptfahrzeug dient als technologische Basis für zwei neue Modelle: den nächsten Mercedes-AMG GT3 für den Kundensport sowie den extrem ausgelegten AMG GT Black Series für die Straße. Beide Fahrzeuge stehen für maximale Performance und konsequente Weiterentwicklung bestehender Technologien.

Weiterlesen
Ferrari 312 B3 "Spazzaneve"

Ferrari 312B3 „Spazzaneve“ (1972)

Ende August 1972 präsentierte Ferrari unter der technischen Leitung von Mauro Forghieri den revolutionären Ferrari 312B3. Mit einem extrem kurzen Radstand von 2.250 Millimetern, inspiriert vom Lotus 72-Konzept, verfolgte der Wagen das Ziel eines besonders niedrigen Schwerpunkts, zentral gebündelter Massen und maximalen Abtriebs. Die Proportionen – kurz, breit und flach – versprachen hohe Agilität auf verwinkelten Strecken sowie Stabilität über Bodenwellen und Curbs.

Weiterlesen
Villa d'Este 2012, OSCA 1600 SP 1963

OSCA 1600 SP2 Zagato (1963)

Das stromlinienförmige Coupé mit Kamm-Heck entstand 1963 als konsequente Weiterentwicklung der erfolgreichen 1600-Modelle der „Officine Specializzate Costruzione Automobili“. Während die zivile Version des 1600 GT mit 1,6-Liter-Twin-Cam-Motor und 95 PS sowie Starrachse auftrat, verfügte die Wettbewerbsvariante über eine leichte Zagato-Karosserie mit einer Einzelradaufhängung der Hinterachse und einen leistungsgesteigerten Motor. Der Wagen erhielt die Bezeichnung Tipo 1600 SP (Sperimentale).

Weiterlesen
Porsche GEN4 Formel E

Porsche GEN4 Formel E

Die Erprobung des künftigen Formel-E-Rennwagens von Porsche läuft auf Hochtouren. Der neue GEN4-Monoposto erreicht eine Systemleistung von bis zu 600 kW (816 PS), verfügt über permanenten Allradantrieb, neue Reifen und ein deutlich gesteigertes Aerodynamikniveau. Damit verschiebt die vierte Generation der Formel-E-Fahrzeuge die technischen Grenzen spürbar. Entscheidend für den Fortschritt sind eigens entwickelte Porsche-Komponenten, die trotz höherer Leistungsanforderungen leichter, langlebiger und zugleich kosteneffizienter ausgelegt sind. Bis Oktober bleibt Porsche Motorsport Zeit, das bislang umfangreichste Hardware-Paket des Herstellers für die Formel E weiterzuentwickeln. Danach rückt die kontinuierliche Software-Optimierung in den Mittelpunkt. Die Entwicklungszyklen ähneln dabei bewusst denen der Serienfahrzeuge, allerdings unter deutlich

Weiterlesen
Toyota GR GT und GR GT3

Toyota bringt neue GR-Topmodelle

Toyota Gazoo Racing hebt mit dem GR GT und dem GR GT3 die Entwicklung straßen- und rennstreckentauglicher Hochleistungssportwagen auf ein neues Niveau. Die Prototypen verkörpern kompromisslose Ingenieurskunst, basierend auf reinem Motorsport-Know-how und dem Anspruch, Technologien für kommende Generationen weiterzuentwickeln. Beide Modelle wurden als zukünftige Flaggschiffe entwickelt und folgen der Tradition ikonischer Fahrzeuge wie dem Toyota 2000GT und dem Lexus LFA. Unter Führung von TMC-Aufsichtsratschef Akio Toyoda entstand ein Entwicklungsprozess, der konsequent auf Motorsport-Erfahrung, innovationsgetriebene Technik und ein strikt fahrerorientiertes Konzept setzt. Der GR GT ist als straßenzugelassener Rennwagen ausgelegt. Sein zentraler Anspruch lautet „Driver First“.  Die Ingenieure entwickelten ein Packaging

Weiterlesen
1960-Chevrolet-Corvette-Cunningham-Le-Mans

Chevrolet Corvette „Cunningham Le Mans #2“ (1960)

Zora Arkus-Duntov gilt als Vater der Hochleistungs-Corvette und als Ingenieur, der die technische Identität des amerikanischen Sportwagens entscheidend prägte. Seine Entwicklungen und seine kompromisslose Orientierung auf Performance machten die Corvette zu einem globalen Herausforderer im Motorsport und auf der Straße. Arkus-Duntov, 1909 in Belgien geboren und in Europa technisch geprägt, wurde zur entscheidenden Figur für die technische Entwicklung der Chevrolet Corvette. Als er 1953 das Konzept des ersten US-Sportwagens sah, erkannte er das Potenzial, sah aber auch die Schwachstellen. Seine Mission: Aus der Corvette ein ernstzunehmendes Hochleistungsfahrzeug zu formen. Schon früh forderte er leistungsstärkere Motoren, bessere Fahrwerkstechnik und aerodynamische Optimierungen.  

Weiterlesen