Honda S2000 „Suki“ (2001)

Honda S2000 „Suki“ (2001) 

Manche Automobile werden durch ihre Technik berühmt, andere durch ihre Rennsiege. Der Honda S2000 von Suki schaffte etwas anderes: Er wurde zur Popkultur. Sein grelles Pink, die Manga-Grafiken und sein Auftritt im Eröffnungsrennen von 2 Fast 2 Furious machten den offenen Sportwagen zu einem Symbol jener Epoche, in der japanische Performance-Fahrzeuge die weltweite Tuning-Szene eroberten. Heute bewahrt das Petersen Automotive Museum genau dieses Fahrzeug als Zeitkapsel einer automobilen Subkultur, die inzwischen längst zum Mainstream geworden ist. 

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Jason Castriota JC9

Jason Castriota JC9

Jason Castriotas Coachbuilt-Supercar wurde als Einzelstück in Zusammenarbeit mit Miller Motorcars entwickelt und erstmals im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen des Unternehmens präsentiert. Der Name JC9 verweist auf das neunte eigenständige Automobildesign in der Karriere des Designers. Technische Basis des Fahrzeugs ist der Porsche Carrera GT. Der originale 5,7-Liter-V10-Saugmotor und das manuelle Sechsganggetriebe bleiben unverändert erhalten.

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Alfa Romeo Canguro

Alfa Romeo Canguro (1964)

Als die Studie im Frühjahr 1964 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, befand sich die europäische Automobilindustrie in einer Phase tiefgreifender Veränderungen. Die Nachkriegsjahre lagen hinter ihr, die Rennstrecken Europas entwickelten sich zu Versuchslaboren für neue Technologien, und die großen Karosseriebauer Italiens konkurrierten darum, die automobile Zukunft zu definieren. In diesem Umfeld entstand ein Fahrzeug, das bis heute als einer der radikalsten Entwürfe seiner Zeit gilt.

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1990 Life 190 Brian Snelson

Life L190 W12 (1990)

Der italienische Formel-1-Monoposto gehört zu den faszinierendsten Außenseitern der Formel-1-Geschichte. Anfang der 1990er-Jahre versuchte das kleine italienische Team Life Racing Engines mit einer ungewöhnlichen technischen Idee den Sprung in die Königsklasse des Motorsports. Statt auf einen bewährten V8-, V10- oder V12-Motor zu setzen, vertrauten die Ingenieure auf ein neuartiges W12-Konzept. Das Ergebnis war ein Rennwagen, der bis heute als eines der ambitioniertesten und zugleich erfolglosesten Projekte der modernen Formel 1 gilt.

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DeSoto Adventurer II „Ghia“ (1954)

DeSoto Adventurer II „Ghia“ (1954)

Der Adventurer II entstand 1954 auf Basis eines DeSoto-Chassis und steht exemplarisch für die damalige technische und gestalterische Zusammenarbeit zwischen Chrysler Corporation und dem italienischen Karosseriebauer Ghia, die sich auch in eleganten zeitgenössischen Kleinserien der beiden Unternehmen zeigt. Verantwortlich für das Design war Giovanni Savonuzzi, dessen sogenannte „Supersonic“-Linienführung bereits bei europäischen Sportwagen wie dem Alfa Romeo 1900 Conrero und dem Fiat 8V für Aufmerksamkeit gesorgt hatte. 

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Soichiro Honda, Honda RA 270

Honda Formel 1: Einstieg der Japaner (1964)

1961 besuchte Firmengründer Soichiro Honda erstmals den Großen Preis von Italien. Dieser Besuch wurde zum Auslöser für eines der ambitioniertesten Projekte der damaligen Motorsportwelt: Hondas Einstieg in die Formel 1. Bereits im Mai 1962 wurde das Vorhaben intern vorgestellt. Nur zwei Jahre später stand Honda erstmals offiziell in der Startaufstellung der Formel-1-Weltmeisterschaft. Für einen Hersteller ohne jede Erfahrung im Automobil-Grand-Prix-Sport war dieses Tempo außergewöhnlich.

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Ferrari HC25 One-Off Roadster

Ferrari HC25 One-Off Roadster

Ferrari erweitert seine exklusive One-Off-Serie. Der HC25 basiert technisch auf dem Ferrari F8 Spider und übernimmt dessen Layout, Chassis sowie den Antriebsstrang. Gleichzeitig markiert das Einzelstück den Abschluss der nicht-hybridisierten V8-Mittelmotor-Generation bei Ferrari und schlägt optisch die Brücke zur neuen Designsprache von Ferrari 12Cilindri und F80.

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Auto Union Typ B Lucca/Avus

Auto Union „Lucca“

Mit dem  „Lucca“ erweitert Audi Tradition seine historische Silberpfeil-Sammlung um einen technisch außergewöhnlichen Rekordwagen der Vorkriegszeit. Die Rennlimousine basiert auf jenem Fahrzeug, mit dem Hans Stuck am 15. Februar 1935 auf einer italienischen Autostrada nahe Lucca eine gemessene Höchstgeschwindigkeit von 326,975 km/h erreichte. Die Durchschnittsgeschwindigkeit über die Meile bei fliegendem Start lag bei 320,267 km/h – ein international beachteter Rekord und seinerzeit eine Demonstration deutscher Ingenieurskunst.

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Bugatti Mistral „Fly Bug“

Bugatti Mistral „Fly Bug“

Der Bugatti W16 Mistral „Fly Bug“ erweitert die exklusive Sur-Mesure-Reihe um ein weiteres, technisch wie gestalterisch hochkomplexes Einzelstück. Das Projekt entstand in enger Zusammenarbeit zwischen einem langjährigen Sammler und dem Designteam um Frank Heyl und führt eine vierteilige Kollektion fort, zu der bereits der Veyron Grand Sport Vitesse „Hellbug“, der Chiron „Hellbee“ und der Divo „Lady Bug“ zählen. Gemeinsames Leitmotiv ist die Inspiration durch filigrane Strukturen der Natur.

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Pninfarina JAS Tensei

Pininfarina JAS Tensei

Mailand steht im April 2026 im Fokus der internationalen Designszene und Pininfarina nutzt die Milano Design Week, um seine technische und gestalterische Kompetenz zu demonstrieren. Im Fokus steht eine Verbindung aus historischer Substanz und zukunftsorientierter Ingenieurskunst, sichtbar gemacht im Honda HP-X.

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Renault x Joshua Vides - Twingo E-Tech electric

Renault Twingo E-Tech Art car

Renault setzt seit 2021 darauf, seine Fahrzeuge durch kreative Kooperationen neu zu interpretieren. Mit dem Twingo E-Tech electric steht aktuell ein vollelektrischer Stadtwagen im Mittelpunkt. Im April 2026 konnte Künstler Joshua Vides diesen Wagenim Rahmen einer Live-Performance neu gestalten. Über mehrere Tage hinweg verwandelte er die Karosserie direkt vor Publikum in ein grafisches Kunstwerk.

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MINI Countryman Vagabund

MINI Countryman „Vagabund“ One-Offs

Mit zwei One-off-Fahrzeugen auf Basis des MINI Countryman zeigen MINI und das österreichische Design-Studio Vagabund, wie sich technische Fahrzeugmodifikation und Event-Nutzung zu einem funktionalen Gesamtkonzept verbinden lassen. Im Zentrum steht dabei nicht nur die gestalterische Individualisierung, sondern vor allem die Integration komplexer Audio- und Karosseriekomponenten.

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BUGATTI-Mistral-Sur-Mesure-Caroline

Bugatti W16 Mistral „Caroline“

Das Einzelstück markiert den Höhepunkt der offenen Hypersportwagen-Ära mit dem legendären W16-Antrieb und verbindet technische Exzellenz mit hochgradiger Individualisierung. Im Rahmen des Sur-Mesure-Programms entstand ein Einzelstück, das präzise Ingenieurskunst mit maßgeschneiderter Material- und Farbentwicklung kombiniert.

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Lotus-Rotorvic 23B

Lotus-Rotorvic 23B (1965): V12-Zweitakt-Experiment

Diese radikale Ingenieursstudie eines Rennsport-Prototyps, entwickelt in den 1960er-Jahren, kombinierte ein bewährtes Leichtbau-Chassis mit einem ungewöhnlichen und ambitionierten Motorenkonzept. Herzstück war ein luftgekühlter 1,5-Liter-V12-Zweitaktmotor, der aus sechs Parallel-Twin-Motorradmotoren des Typs Ariel Arrow 250 konstruiert wurde. Diese Einheiten wurden in V-Form zusammengeführt und bildeten ein kompaktes Hochdrehzahl-Triebwerk mit bemerkenswerter Leistungsdichte.

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Spyker B6 Venator

Spyker B6 Venator Concept (2014)

Mit dem B6 Venator präsentierte die niederländische Sportwagenmanufaktur Spyker eine Studie, die das eigene Portfolio nach unten abrunden sollte. Format und Konzept orientieren sich am Segment eines Porsche Cayman, technisch basiert der Venator jedoch auf einer deutlich bodenständigeren, dafür erprobten Grundlage. Hintergrund ist der mutmaßliche Erwerb der Konkursmasse des deutschen Herstellers Artega, dessen Artega GT als technischer Ideengeber diente. Dieses Projekt entstand mit Unterstützung des Zulieferers Paragon und galt konstruktiv als solide und seriennah umgesetzt.

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