Mit wenigen Schritten verliert das K21 in Düsseldorf seinen vertrauten Charakter. Wo sonst helle Museumsräume Distanz schaffen, entstehen nun niedrige, gedämpfte Bildwelten, in denen Teppiche, Vorhänge und Tapeten jede Orientierung verändern. Die Architektur tritt zurück und macht einer Inszenierung Platz, die den Besucher nicht vor die Kunst stellt, sondern mitten in sie hineinzieht. Wer sich auf Sofas niederlässt, durch schmale Kabinen geht oder langsam über bedruckte Bodenflächen schreitet, wird selbst Teil dieser räumlichen Erzählung.
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