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Fiat 124 Spider wird 60

Der Fiat 124 Sport Spider feiert seinen 60. Geburtstag und zählt bis heute zu den wichtigsten europäischen Roadstern der Automobilgeschichte. Mit seinem eleganten Pininfarina-Design, modernster Motorentechnik, außergewöhnlichem Fahrwerk und erfolgreichen Rallyeeinsätzen entwickelte sich der italienische Klassiker zu einem der begehrtesten Cabriolets weltweit. Besonders in den USA schrieb der Fiat Spider eine Erfolgsgeschichte, deren technische Innovationen und zeitlose Formensprache bis heute faszinieren.

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Mercedes-Benz 300 SL V194 Chassis-Nummer 06 (1952)

Mercedes-Benz 300 SL V194, #06 (1952)

Mit dem 300 SL W194 von 1952 beginnt nicht nur die Legende des „Flügeltürers“. Das für die 24 Stunden von Le Mans des Jahres 1952 entwickelte Luftbrems-System zeigt für das Chassis V194, #06, wie kompromisslos das Stuttgarter Unternehmen bereits Anfang der 1950er-Jahre Aerodynamik in die Rennwagenkonstruktion integriert – Jahrzehnte bevor aktive Aerodynamik im Hochleistungssport selbstverständlich wird. Die groß dimensionierte Luftbremse gehört zu den frühesten funktionierenden aerodynamischen Bremssystemen im internationalen Motorsport und dokumentiert einen Entwicklungsansatz, der erst viele Jahrzehnte später wieder konsequent aufgegriffen wird.

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Aston Martin Vanquish 25

Aston Martin Vanquish 25

Der Aston Martin Vanquish gehört seit seiner Premiere auf dem Genfer Automobilsalon 2001 zu den wichtigsten Modellen der britischen Sportwagenmarke. Zum 25-jährigen Bestehen dieser Baureihe präsentiert Aston Martin nun den limitierten Vanquish 25. Das Sondermodell entsteht bei Q by Aston Martin und ist weltweit auf lediglich 50 Fahrzeuge begrenzt. Geplant sind jeweils 25 Coupés und 25 Volante, die sowohl als 2+0- als auch als 2+2-Sitzer angeboten werden.

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Traversee de Paris Sommer 2026

Traversée de Paris 2026

Mit fast 800 historischen Fahrzeugen wird die Traversée de Paris erneut zur größten rollenden Oldtimer-Parade Frankreichs – eine Veranstaltung, die automobile Kultur, Stadtgeschichte und lebendige Ingenieurskunst auf einzigartige Weise verbindet. Wenn sich an einem Sommermorgen hunderte historische Fahrzeuge vor dem Château de Vincennes versammeln, entsteht eine Atmosphäre, die weit über eine klassische Oldtimer-Ausfahrt hinausgeht. Die Traversée de Paris zählt seit Jahren zu den außergewöhnlichsten Veranstaltungen der europäischen Klassikerszene.

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Maserati 60/61 Birdcage Allegretti 1959

Maserati Birdcage Tipo 61 „Langheck“

Auf Basis des Tipo 61 entwickelte Maserati gemeinsam mit Piero Drogo und der Carrozzeria Allegretti einen aerodynamisch optimierten Prototyp für Hochgeschwindigkeitsstrecken wie Le Mans. Sein einzigartiger Gitterrohrrahmen, die stromlinienförmige Aluminiumkarosserie und seine dokumentierte Rennhistorie machen ihn zu einer Ikone des italienischen Motorsportbaus.

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Aston Martin DB Mark II (1949)

Aston Martin DB Mark II „UMC 272“ (1949)

Als DB Mark II „UMC 272“ werden die vier Prototypen-Modelle aus dem Jahr 1949 bezeichnet, die als direkte Entwicklungsstufe für den späteren Serien-Erfolg Aston Martin DB2 dienten. Nach dem Einstieg des neuen Eigentümers David Brown folgte das Fahrzeug firmenintern auf den „Two Litre Sports“ (heute Aston Martin DB1 genannt) und wurde daher als Mark II deklariert. Die Prototypen wurden am 26. April 1949 offiziell zugelassen und legten das Fundament für Aston Martins künftige Modelle.

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BMW 320 Art Car „Roy Lichtenstein“

BMW 320 Art Car „Roy Lichtenstein“ (1977)

Der Gruppe 5-BMW aus dem Jahr 1977 zählt zu den außergewöhnlichsten Rennfahrzeugen seiner Epoche. Während seine technische Basis kompromisslos auf den internationalen Tourenwagensport ausgelegt war, erhielt das Fahrzeug durch den amerikanischen Pop-Art-Künstler Roy Lichtenstein eine zweite Identität. Aus einem hochentwickelten Wettbewerbsfahrzeug wurde ein rollendes Kunstwerk, das bis heute die enge Verbindung zwischen Ingenieurskunst und Kultur verkörpert. Das Fahrzeug gehört zu den bekanntesten Exponaten der BMW Art Car Collection.

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Alfa Romeo Canguro

Alfa Romeo Canguro (1964)

Als die Studie im Frühjahr 1964 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, befand sich die europäische Automobilindustrie in einer Phase tiefgreifender Veränderungen. Die Nachkriegsjahre lagen hinter ihr, die Rennstrecken Europas entwickelten sich zu Versuchslaboren für neue Technologien, und die großen Karosseriebauer Italiens konkurrierten darum, die automobile Zukunft zu definieren. In diesem Umfeld entstand ein Fahrzeug, das bis heute als einer der radikalsten Entwürfe seiner Zeit gilt.

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Loh Collection Rallye legenden

Loh Collection: „Rallye-Legenden“

Mit der Sonderausstellung zeigt das „Nationale Automuseum The Loh Collection“ die technischen und sportlichen Entwicklung des Rallyesports. Die Ausstellung „Rallye-Legenden – Zeitreise auf Asphalt, Schotter und Schnee“ in Dietzhölztal-Ewersbach präsentiert 35 ausgewählte Fahrzeuge aus einem Jahrhundert Rallyegeschichte und verbindet Motorsporthistorie mit innovativer Fahrzeugtechnik. Von frühen Monte-Carlo-Rallye-Fahrzeugen bis zu den Hightech-Boliden der WRC-Ära entsteht ein umfassender Überblick über die Evolution des Rallyesports. 

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Black Badge Cullinan by Cyril Kongo

Rolls-Royce Black Badge Cullinan by Cyril Kongo

Dieser Black Badge Cullinan verbindet automobilen Luxus und zeitgenössische Kunst. Die auf fünf Exemplare limitierte Sonderedition entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler Cyril Kongo und wurde über die Rolls-Royce Private Offices in New York, Seoul und Goodwood realisiert. Technisch basiert das Projekt auf dem Black Badge Cullinan, der als visuell besonders starkes Modell der Marke gilt.

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Auto Union Typ B Lucca/Avus

Auto Union „Lucca“

Mit dem  „Lucca“ erweitert Audi Tradition seine historische Silberpfeil-Sammlung um einen technisch außergewöhnlichen Rekordwagen der Vorkriegszeit. Die Rennlimousine basiert auf jenem Fahrzeug, mit dem Hans Stuck am 15. Februar 1935 auf einer italienischen Autostrada nahe Lucca eine gemessene Höchstgeschwindigkeit von 326,975 km/h erreichte. Die Durchschnittsgeschwindigkeit über die Meile bei fliegendem Start lag bei 320,267 km/h – ein international beachteter Rekord und seinerzeit eine Demonstration deutscher Ingenieurskunst.

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Citroën Saxo VTS

Citroën Saxo VTS (1996)

Vor 30 Jahren brachte Citroën mit dem Saxo VTS einen Kleinwagen auf den Markt, der sich durch ein außergewöhnliches Leistungsgewicht und konsequente Fahrdynamik auszeichnete. Angetrieben wurde das Topmodell von einem 1,6-Liter-16V-Motor (TU5J4), der 88 kW (120 PS) bei 6.600 U/min leistete und bis 7.300 U/min drehte. In Verbindung mit einem Leergewicht von nur 935 Kilogramm und einem kurz übersetzten 5-Gang-Getriebe ergab sich eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in rund acht Sekunden sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 205 km/h.

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Nicola Romeo

150 Jahre Nicola Romeo

Am 28. April 1876 geboren, entwickelte sich Nicola Romeo zu einer Schlüsselfigur der italienischen Industriegeschichte. Mit der Übernahme der 1910 gegründeten A.L.F.A. im Jahr 1915 leitete er eine tiefgreifende Neuausrichtung ein. Nach der kriegsbedingten Umstellung auf industrielle Produktion führte Romeo das Unternehmen zurück zum Automobilbau und etablierte eine klare technische Strategie: leistungsstarke „Sport Touring“-Modelle, kombiniert mit systematischem Motorsport-Engagement als Entwicklungslabor.

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Lotus-Rotorvic 23B

Lotus-Rotorvic 23B (1965): V12-Zweitakt-Experiment

Diese radikale Ingenieursstudie eines Rennsport-Prototyps, entwickelt in den 1960er-Jahren, kombinierte ein bewährtes Leichtbau-Chassis mit einem ungewöhnlichen und ambitionierten Motorenkonzept. Herzstück war ein luftgekühlter 1,5-Liter-V12-Zweitaktmotor, der aus sechs Parallel-Twin-Motorradmotoren des Typs Ariel Arrow 250 konstruiert wurde. Diese Einheiten wurden in V-Form zusammengeführt und bildeten ein kompaktes Hochdrehzahl-Triebwerk mit bemerkenswerter Leistungsdichte.

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