Donkervoort P24 RS

Donkervoort P24 RS

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Donkervoort P24 RS

Mit dem P24 RS schlägt Donkervoort Automobielen ein neues Kapitel seiner 48-jährigen Geschichte auf. Der streng limitierte Supersportwagen wird nur 150-mal im niederländischen Lelystad gefertigt, mehr als 50 Exemplare sind bereits verkauft. Technisch folgt der P24 RS konsequent der Markenphilosophie: minimales Gewicht, maximale Rückmeldung und maximaler Fokus auf den Fahrer.

Mit lediglich 780 Kilogramm Trockengewicht unterschreitet der P24 RS deutlich die 1000-Kilogramm-Marke. Möglich wird dies durch den intensiven Einsatz der firmeneigenen Ex-Core-Carbonfasertechnologie sowie durch konsequenten Verzicht auf fahrdynamische Assistenzsysteme. Angetrieben wird der Supersportwagen von einem neu entwickelten 3,5-Liter-V6-Biturbo mit sogenannter „Power To Choose“-Funktion. Der Fahrer kann zwischen 400, 500 und 600 PS wählen, das maximale Drehmoment beträgt 800 Nm.

Donkervoort P24 RS

Die Kraftübertragung erfolgt über ein leichtes Fünfgang-Schaltgetriebe mit optional deaktivierbarem Zwischengas und ein neu entwickeltes Torsen-Sperrdifferenzial. Die Beschleunigung von 0 auf 200 km/h erfolgt in 7,4 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt jenseits von 300 km/h. Entscheidend ist jedoch nicht die Gerade, sondern die Kurve: Bis zu 2,3 g Querbeschleunigung, ein aerodynamisch wirksamer Unterboden sowie ein optionales, abnehmbares Aero-Kit sorgen für ausgewogene Fahrdynamik ohne elektronische Filter.

Das Chassis kombiniert Aluminiumrohrrahmen mit strukturellen Carbonfaser-Modulen, darunter das nur neun Kilogramm leichte Fort-Ex-Frontmodul. Aktive Tractive-Dämpfer mit verstellbarer Fahrzeughöhe, Doppelquerlenker vorn und Mehrlenkerachse hinten unterstreichen den kompromisslosen Ansatz. Im Innenraum setzt Donkervoort auf digitale Instrumente, jedoch bewusst auf klassische Schalter für fahrrelevante Funktionen. Trotz Radikalität bietet der P24 RS 298 Liter Gepäckraum und Platz für Fahrer bis 2,05 Meter Körpergröße.

Der Einstiegspreis beträgt 298.500 Euro.

Fotos: Donkervoort/Text: Rainer Roßbach