Aston Martin CC100 Speedster

Aston Martin CC100 Speedster (2013)

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Aston Martin CC100 Speedster

Mit dem CC100 Speedster Concept präsentierte Aston Martin eine kompromisslose Studie, die Technik, Motorsport-Historie und moderne Leichtbaukompetenz zum 100-jährigen Jubiläum der Marke vereinte. Der offene Zweisitzer wurde als fahrbereites Einzelstück entwickelt und demonstrierte eindrucksvoll, wie sich klassische Rennsportgene mit aktueller Hochleistungstechnik verbinden ließen.

Das Speedster Concept war ein klares technisches und emotionales Statement. Die britische Sportwagenmanufaktur schickte den radikalen Roadster im Rahmen des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring auf eine Demonstrationsrunde über die Nordschleife. Die Studie erinnerte bewusst an den historischen Sieg von Stirling Moss und Jack Fairman beim 1000-Kilometer-Rennen 1959, den sie auf einem DBR1 einfuhren. Entsprechend präsentierte sich der CC100 in klassischem British Racing Green mit gelben Akzenten an der Front.
Technisch setzte das Konzept auf modernste Großserientechnik aus dem damaligen Aston-Martin-Portfolio. Angetrieben wurde der Speedster von einem Sechsliter-V12, der mit einem sequentiellen Sechsganggetriebe kombiniert war. Die Gangwechsel erfolgten über Schaltwippen, ganz im Stil moderner Rennfahrzeuge. Der Fokus lag klar auf Performance und Gewichtsreduzierung: Innen wie außen bestand die Karosserie vollständig aus Kohlefaser, was hohe Steifigkeit bei geringem Gewicht ermöglichte.
Bemerkenswert war auch die extrem kurze Entwicklungszeit. Am Unternehmenssitz in Gaydon entstand der CC100 in weniger als sechs Monaten. Verantwortlich für das Projekt war der Direktor für Special Projects und Motorsport, David King, während das Design unter der Leitung von Marek Reichmann entstand. Der CC100 Speedster blieb eine exklusive Konzeptstudie, zeigte jedoch eindrucksvoll das technische Potenzial und den Anspruch der Marke im Jubiläumsjahr.

Fotos: Aston Martin/Text: Rainer Roßbach