
Das Einzelstück wurde 2006 erstmals auf dem Genfer Automobilsalon gezeigt und verband klassisches 1960er-Jahre-Design mit moderner Technik. Mit dem Mittelmotor-Sportwagen umgebaut feierte die Espace Sbarro Designschule ihr zehnjähriges Bestehen. Das Konzeptfahrzeug kombiniert eine historische Formensprache mit moderner Großserientechnik. Charakteristisch sind die geschwungenen Linien, die kompakte Silhouette und die organisch modellierten Karosserieflächen. Auffällig ist die Kombination aus einer hochgezogenen, an die damalige Formel-1-Formensprache angelehnetn Front und dem markentypischen Alfa-Romeo-Scudetto. Am Heck dominieren zwei große Rundrückleuchten, die dem Fahrzeug ein klassisches Erscheinungsbild verleihen.
Technisch basiert die Diva auf dem Chassis des Alfa Romeo 159. Aus dem ursprünglichen Frontmotor-Layout entwickelte Sbarro eine Mittelmotor-Architektur mit Hinterradantrieb. Angetrieben wird die Diva von einem V6-Motor, dessen Leistung durch eine modifizierte Abgasanlage von 260 auf 290 PS gesteigert wurde. Die Kraftübertragung erfolgt über ein Sechsgang-Selespeed-Getriebe, das über zwei Schaltwippen an der Lenksäule bedient wird.
Der Innenraum folgt einem kompromisslosen Leichtbaukonzept. Lediglich die allernotwendigsten Bedienelemente wurden eingebaut und ein spartanisches Lenkrad setzt jm Cockpit einen optisch starken Akzent. Kompakten Abmessungen, ein geringes Leergewicht und die minimalistisch Ausstattung machen die Diva zu einem konsequenten Sportgerät.
Wie meist bei Sbarro ist der Mittelmotorsportler ein Unikat, das nicht für die Produktion vorgesehen war.

Fotos/Text: Rainer Roßbach
