Vision Mercedes Simplex

Vision Mercedes Simplex

Wilhelm Maybach konstruiert 1902 für die Daimler-Motoren-Gesellschaft einen 35 PS-starken Sportwagen. Emil Jellinek, österreichischer Konsul mit Residenz in Monaco und rennsportverrückt, hatte bei den Stuttgartern eine ganze Anzahl dieser Wagen bestellt. Jellinek, mit besten Verbindungen in höchste und auch vermögende Kreise, war auch als Autohändler aktiv und verkaufte die schwäbischen Automobile in ganz Südeuropa. Ein Mann mit Einfluß also, weshalb Daimler auch dem Wunsch des Konsuls nachgab, dem Wagen den Namen seiner Tochter Mercedes zu geben. Das war die Geburtsstunde einer der größten Marken der Welt.
Mit dem „Vision Mercedes Simplex“ erinnert der Stuttgarter Konzern an dieses historische Ereignis.

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GT by Citroën

GT by Citroën (2008)

Für Supersportwagen geht es schnell von der Straße in die virtuelle Welt der Spielekonsolen. Der GT by Citroën hat es aber aus der Konsole auf die Straße geschafft. Zuerst existiert er nur als virtuelles Gefährt für die Rennsimulation Gran Turismo 5, die auf der Playstation 3 gespielt wird. 2008 steht der ultrabreite Sportwagen dann tatsächlich auf dem Pariser Autosalon.

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Porsche 909 Bergspyder, 1968

Festival of Speed Goodwood 2019

Porsches ultimativer 917 blickte auf ein halbes Jahrhundert zurück, der legendäre Bergspyder 909 ist zurück auf der Piste und Mercedes-Benz feierte das 125-jährige Jubiläum seiner Motorsportaktivitäten. Aber auch andere hatten Grund dazu: Headliner Aston Martin bestritt vor 70 Jahren erstmals ein Rennen in Goodwood, Ferraris Pferdchen ist jetzt 90 Jahre alt und der siebenmalige Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher ist 50. Auch Jackie Stewart beging den 50sten Jahrestag seines ersten Weltmeistertitels, Bentley ist nun 100, genauso wie der traditionsreiche italienische Karosseriebauer Zagato.

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Renault 4 „Plein Air“ Electrique

Renault 4 „Plein Air“ Electrique

Lediglich ein Showcar ist die Neuauflage des klassischen R4 „Plein Air“. Zum zehnjährigen Geburtstag des R4-Festivals „4L International“ im französischen Thenay an der Loire, das vom 19. Juli bis zum 21. Juli stattfand, präsentierte der französische Hersteller eine elektrische Variante der von 1968 bis 1971 gebauten offenen Limousine. Statt, wie damals auf einen 848 Kubikzentimeter großen Vierzylinder-Verbrennungsmotor zu setzten, kommt beim Neubau der 5,5 kW/18 PS starke Elektroantrieb des Twist zum Einsatz. Die Batterie ist dort platziert, wo sich beim ursprünglichen Modell die Rückbank befand.

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Toyota Setsuna Concept (2016)

Toyota Setsuna Concept (2016)

Vorwiegend aus Holz besteht der Zweisitzer, dessen Name sich vom japanischen Wort für „Moment“ ableitet. Die Linie des Setsuna erinnert an die schönen Formen traditioneller Holzboote. Grundidee des Konzepts ist, dass Holz, bei entsprechender Pflege, lange überdauert, denn dieser Wagen soll Generationen begleiten. Charakter und Struktur des Materials werden sich im Laufe der Jahrzehnte verändern und eine Patina gewinnen, die den Alterungsprozessen von Birkenholz, das für den Rahmen verwendet wurde und Zedernholz, aus dem das Exterieur besteht, folgt.

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Ferrari 166M/212 Fontana

Ferrari 166M/212 Fontana „L’Uovo“ (1951)

Die Scuderia Marzotto war die Renngemeinschaft der vier Brüder Vittorio, Paolo, Umberto und Giannino Marzotto, die einer grossen Textildynastie aus Vicenza entstammten. Sie waren das, was man als Herrenfahrer bezeichnen würde, aber Giannino, der jüngste verfügte über grosses Talent und wurde sehr erfolgreich. Ihre bevorzugten Fahrzeuge waren Ferraris. Die Marzotto-Brüder waren zwar überzeugt, daß die Autos des Commendatore mechanisch überragend und stets mit einer schönen Karosserie vesehen waren, aber die Aerodynamik bedurfte einer deutlichen Verbesserung.

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90 Anni Ferrari

„90 Anni Ferrari“

Ab 1929 setzte Enzo Ferrari für Alfa Romeo die Werks-Rennwagen unter eigener Nennung ein. Enzo Ferrari übernahm die Geschäfte des Alfa-Romeo-Werksrennstalls und die Wagen aus Mailand trugen ab da als Logo das „cavallino rampante“. Als der Commendatore 1938 Alfa verließ und seine Scuderia 1940 in „Auto Avio Costruzioni Ferrari“ nahm er das schwarze Pferd auf dem gelben Wappenschild mit und machte es zum Symbol seiner Firma.
Vor 90 Jahren also entstand das legendäre Markenzeichen und schmückte auch den ersten Ferrari, der 1947 in Maranello entstand.

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Nissan Jikoo

Nissan Jikoo (2003)

1603 wurde das Fischerdorf Edo Sitz einer Shogunatsverwaltung. Seitdem ist das heutige Tokyo politischer Mittelpunkt Japans und zur Feier des 400sten Jahrestags seiner Gründung steuerte Nissan den Jikoo bei. Vorbild ist der sportliche Datsun Roadster von 1935, bei der Auswahl der Materialien ließen sich die Designer hingegen von den alten japanischen Handwerkskünsten leiten, die über die Jahrhunderte vervollkommnet wurden. Als Kontrast zu traditionellen Materialien und Anmutungen wählten die Schöpfer des Jikoo ein ultramodernes Infotainment-System – vielleicht auch schon eine, wenn auch neuzeitliche, typisch japanische Tradition.

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BMW Vision M NEXT

BMW Vision M NEXT

„M“ steht seit 1972 bei den Bayern für ultimative Dynamik und diese besondere DNA soll möglichst auch in der emissionsarmen Zukunft weiterleben. Nicht zuletzt, weil Sportlichkeit und Leistung besonders profitabel sind. Als rosa Elefant steht das autonome Fahren auch bei Sportwagen im Raum und BMW untersucht bei der Studie, wie sich die vielen Automatismen mit einem klassischen Sportwagen verbinden lassen.

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Huracán Sterrato Concept

Lamborghini Huracán Sterrato Concept

Testfahrer Bob Wallace, ab 1963 bei Ferruccio Lamborghini im Dienst, war Ideengeber für Legenden wie den Miura Jota und den Miura SV. Weniger bekannt, wenn auch nicht weniger faszinierend, sind zwei weitere Prototypen, die jedoch fürs anspruchsvollere Geläuf ausgelegt waren: Der Jarama Rally von 1973 und der Urraco Rally von 1974 sollten, Nomen est Omen, ihre Talente im Gelände entfalten.
In diese Traditionslinie stellt die Luxusmarke aus Sant’Agata Bolognese das Konzept Huracán Sterrato. Es kombiniert die Eigenschaften des Huracán-V10 mit den Genen des SUV Urus: beeindruckende Geländefähigkeiten im Layout eines Supersportwagens.

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Porsche Boxster "Bergspyder" (2015)

Porsche Boxster „Bergspyder“ (2015)

Porsches Bergrennwagen waren von Mitte der 1960er Jahre an der Konkurrenz in Punkto Gewicht immer voraus. Das galt für den 910 Spider, der 1966 und 1967 Gerhard Mitter zum Europabergmeister machte und am Ende nur noch 410 Kilogramm wog und insbesondere für den Porsche 909, der 1968 den Leichtbau mit seinem sagenhaften Kampfgewicht von 384 Kilogramm auf die Spitze trieb.

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Vivant 77, 1965

Concorso d’Eleganza Villa d’Este 2019

Am Ende steht immer die Frage, warum genau diese feine Karosse beim renommierten Concours d’Elegance am Comer See das Spiel gewonnen hat. Aktuell war es ein Alfa Romeo 8C 2900B von 1937 im subtil geschneiderten Touring-Kleid. Kompetente Juroren und ein empfindsames Publikum wählten den eleganten schwarzen Italiener zum allerschönsten aller Automobile, genau wie schon zuvor am kalifornischen Pebble Beach und in Paris. Zweifellos ein verdienter Sieg.
Den Flaneur in diesem Kosmos des Einzigartigen berührt das wenig, er kann dem eigenen Geschmack folgen – denn bei diesem vielseitig und spannend kuratierten Wettbewerb ist die Frage nach dem ultimativen Wagen letztlich ohne Sinn. Es sind viele wunderbare Fahrzeuge, alle auf eigene Weise einzigartig, und die Auswahl zum Jubiläums-Concorso – 1929 wurde er erstmals ausgerichtet– war dieses Jahr besonders spektakulär.

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Suzuki Hayabusa Sport Prototype

Suzuki Hayabusa Sport Prototype (2002)

Wie schon beim 2001er GSX/R4-Konzept greift Suzuki beim Coupé Hayabusa Sport auf den Motor des gleichnamigen Motorrads zurück. Dieses1,3-Liter-Aggreagt mobilisiert 175 PS sowie 138 Newtonmeter Drehmoment und gibt die Leistung im nur 550 Kilogramm leichten, kompakten Coupé über ein sequentielles Getriebe an die Hinterräder ab. Die technische Basis stammt von der japanischen Formula Suzuki Hayabusa, die hier in eine straßentaugliche Coupé-Karosserie verpackt wurde.

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Alfa Romeo BAT 7

Alfa Romeo BAT 7 (1954)

Berlinetta Aerodinamica Technica lautet der volle Name des B.A.T. 7. Und er ist Programm. Als Nachfolger des futuristischen Disco Volante wünscht Alfa Romeo aerodynamisch ausgefeilte Karosserien, aber auch spektakuläre Formen. Ab 1953 entwirft Franco Scaglione, Designer und Flugzeuentwickler, beim traditionsreichen Autogestalter Bertone drei futuristische Studien.
Der B.A.T. 7 von 1954 ist der zweite Versuch, und er treibt die Entwicklung mit seinen riesigen runden Heckflossen, der Flugzeugfront und einer gewaltigen Rückenfinne, die eine gewölbte Heckscheibe teilt, auf die Spitze.

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Twizy Renault Sport F1

Twizy Renault Sport F1 (2013)

Comics gehören zur französischen Kultur, auch solche mit wilden, irren Autos. Wild und irre ist auch der 2013er Formel-1-Twizy mit Grand-Prix-Technik im allerunmöglichsten Package. Natürlich nicht mit Verbrennungsmotor, sondern mit einem KERS-Hybridsystem für den elektrischen Leistungszuschlag, bestehend aus einer Motor-Generator-Kombination, einer Lithium-Ionen-Batterie für schnelle Lade- und Entladezyklen sowie einer Steuereinheit.  Das bringt starke 100 PS für den kleinen Elektroflitzer. Da beim Bremsen nicht genug Bewegungsenergie anfällt, um die KERS-Batterie aufzuladen, wird durch einen Energiegewinnungsmodus die mechanische Antriebsenergie in elektrische Leistung verwandelt. Ein per Knopfdruck aktivierbarer Boost-Modus kehrt diesen Prozess um und mobilisiert 14 Sekunden lang bis zu 82 PS.  Diese

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