Porsche 917 Le Mans 70 / ©Rainer Roßbach

R.I.P. Hans Herrmann

Hans Herrmann ist am 9. Januar 2026 im Alter von 97 Jahren verstorben. Er zählt zu den erfolgreichsten Werksrennfahrern von Porsche und war maßgeblich an der technischen Entwicklung zahlreicher Rennfahrzeuge beteiligt. Mehr als 80 Gesamt- und Klassensiege stehen in seiner Bilanz. Neben Starts bei nahezu allen großen Langstreckenrennen war Herrmann auch in der Europa-Bergmeisterschaft und der Formel 1 aktiv und absolvierte unzählige Testfahrten in Porsches Entwicklungszentrum Weissach, wo er als Bindeglied zwischen Fahrpraxis und Ingenieursarbeit galt.

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Toyota GR Yaris Morizo RR

Toyota GR Yaris „Morizo RR“

Das limitiertes Hochleistungsmodell ist direkt aus dem Langstreckensport hervorgegangen. Auf dem Tokyo Auto Salon 2026 gibt Toyota damit ein weiteres klares Statement für motorsportbasierte Serienentwicklung ab. Das Sondermodell entstand in enger Zusammenarbeit mit Akio Toyoda, dem Konzernchef und begeistertem Rennfahrer, und basiert unmittelbar auf den Erkenntnissen aus dem Einsatz beim Nürburgring 24-Stunden-Rennen 2025. Dort pilotierte Toyoda selbst einen GR Yaris mit GAZOO Racing Direct Automatic Transmission und sammelte wertvolle Daten zur Haltbarkeit, Fahrbarkeit und Performance.

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2027 Ram Power Wagon with Cummins turbo diesel

Ram Power Wagon Cummins Diesel

Ram hebt seine traditionsreiche Offroad-Ikone auf ein neues technisches Niveau. Erstmals ist der kompromisslose Power Wagon mit dem legendären 6,7-Liter-Cummins-High-Output-Turbodiesel erhältlich und kombiniert maximale Geländetauglichkeit mit hoher Reichweite und beeindruckender Zugkraft. Herzstück ist der 6,7-Liter Cummins HO Reihensechszylinder von Cummins, der 430 PS leistet und ein klassenbestes Basis-Drehmoment von rund 1.458 Nm bereitstellt. Damit bleibt der Power Wagon trotz Dieselantrieb der geländegängigste Full-Size-Pickup seiner Klasse.

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Rinspeed eXasis

Rinspeed eXasis (2007)

Der Schweizer Konzeptfahrzeug-Spezialist Frank M. Rinderknecht stellte 2007 mit dem eXasis erneut unter Beweis, dass visionärer Automobilbau nicht nur provozieren, sondern auch technisch überzeugen konnte. Die Studie wurde pünktlich zum Genfer Automobilsalon enthüllt und setzte mit ihrer vollständig transparenten Karosserie inklusive gläsernem Fahrzeugboden ein starkes visuelles wie technisches Statement.

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MINI INSPIRED BY GOODWOOD

Luxus-Mini aus Goodwood (2011)

Der „Mini Inspired by Goodwood“ hatte 2011 gezeigt, wie konsequent britischer Luxus und präzise Kleinwagentechnik zusammenfanden und wie Rolls-Royce-Know-how ein kompaktes Fahrzeug auf höchstes Niveau brachte. Unter der Federführung der Designer von Rolls-Royce entstand in Goodwood eine besonders edle Variante des Mini, die sich klar an den Attributen der großen Limousinen orientierte und dennoch die typischen Fahreigenschaften des Cooper S bewahrte. Im Innenraum herrschte der Rolls-Royce-Farbton „Cornsilk“, der Armaturentafel, Mittelkonsole, Teppiche, Sitze, Dachhimmel und Verkleidungen ein durchgängig harmonisches Bild verlieh. 

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Toyota TMG EV P002

Toyota TMG EV P002 (2012)

Der Toyota TMG EV P002 markierte einen Meilenstein in der Entwicklung leistungsstarker Elektro-Rennfahrzeuge und demonstrierte, welches Potenzial elektrische Antriebskonzepte bereits Anfang der 2010er-Jahre im internationalen Motorsport erreichten. Am 13. August des Jahres pilotierte der japanische Pilot Fumio Nutahara den vollelektrischen Toyota TMG EV P002 über die rund 20 Kilometer lange Bergstrecke in Colorado Springs. Das Konzeptfahrzeug basiert auf einem Chassis des britischen Rennwagenherstellers Radical und wurde speziell für die extremen Anforderungen des Bergrennens ausgelegt.

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1978 Ghia Ford Action Turin

Ghia Action Konzeptstudie (1978)

Der radikale Keil zählt zu den spektakulärsten Konzeptfahrzeugen der 1970er-Jahre. Die 1978 auf dem Turiner Autosalon präsentierte Studie vereinte eine kompromisslose Form, Renntechnik aus der Formel 1 und radikale Aerodynamik zu einem der mutigsten Entwürfe der Automobilgeschichte. Entworfen von Filippo Sapino und erstmals 1978 auf dem Turiner Autosalon vorgestellt, verkörperte die Studie die extreme Keilform wie kaum ein anderes Fahrzeug ihrer Zeit.

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OSCA MT4 Berlinetta Vignale (1952)

Das Vignale-Coupé ist ein faszinierendes Beispiel italienischer Rennwagenbaukunst der frühen 1950er-Jahre und vereint innovative Technik, exklusives Design und Motorsportgeschichte. Die blaue Berlinetta mit der Chassisnummer 1120 steht für den technischen Anspruch und die ingenieurorientierte Philosophie der Maserati-Brüder, die 1947, nachdem sie 1937 die nach Ihnen benannte Sportwagenmanufaktur an den Modeneser Industriellen Adolfo Orsi verkauften, mit OSCA eine weitere eigene Sportwagenmarke gründeten. Ziel war es, leichte und hochdrehende Rennfahrzeuge zu entwickeln, die in kleineren Hubraumklassen konkurrenzfähig waren. 

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Daihatsu K Open

Daihatsu K-Open Konzept

Mit dem Daihatsu K-Open Concept 2025 zeigt der japanische Hersteller, wieviel technische Raffinesse, Fahrspaß und Ingenieursdenken in einem extrem kompakten Roadster stecken können. Das Konzeptfahrzeug steht exemplarisch für die Kernwerte der Marke: geringes Gewicht, effiziente Raumnutzung und intelligente technische Lösungen. Der K-Open ist ein fahrbereiter Prototyp mit klarer technischer Aussage. Bemerkenswert ist die gewählte Architektur. Trotz kei-car-ähnlichen Abmessungen setzt Daihatsu bei dem offenen Zweisitzer auf das klassische Frontmotor-Heckantrieb-Layout.

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Renault Filante

Renault Filante Record 2025: 1.000 km Effizienzrekord

Renault hat mit dem Filante Record 2025 einen Effizienzrekord für Elektrofahrzeuge aufgestellt. Auf dem UTAC-Testgelände in Marokko absolvierte der rein elektrische Demonstrator am 18. Dezember 2025 eine Distanz von 1.008 Kilometern in weniger als zehn Stunden. Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei 102 km/h, der Energieverbrauch bei niedrigen 7,8 kWh pro 100 Kilometer. Zum Einsatz kam eine 87-kWh-Batterie, identisch mit jener des Serienmodells Scenic E-Tech electric. Selbst nach dem Rekordversuch verblieben noch 11 Prozent Restkapazität, ausreichend für weitere rund 120 Kilometer bei Geschwindigkeiten von über 100 km/h.

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Carrera GT Factory Re-Commission

Porsche Carrera GT „Factory Re-Commission“

Ein vollständig revidierter Carrera GT, technisch im Neuzustand und gestaltet im legendären Salzburg-Design des Porsche 917: Mit einem außergewöhnlichen Factory-Re-Commission-Projekt zeigt Porsche, wie historische Motorsport-DNA, moderne Technik und individuelle Kundenwünsche auf höchstem Niveau vereint werden können. Der 2005 gebaute Carrera GT des puerto-ricanischen Porsche-Enthusiasten und Sammlers Victor Gómez wurde vollständig zerlegt, technisch überarbeitet und anschließend umfassend individualisiert. Ziel war es, den Supersportwagen nicht nur optisch, sondern auch technisch in einen dokumentierten Neuzustand mit null Kilometern zu versetzen.

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Mazdas Kofferauto

Mazdas Kofferauto

Das Koffermobil ist eines der skurrilsten Technikprojekte der japanischen Marke und ein frühes Beispiel für ultrakompakte Mobilitätskonzepte Anfang der 1990er-Jahre entstanden im Rahmen des internen Wettbewerbs „Fantasyard“, entwickelte ein siebenköpfiges Ingenieurteam ein vollständig fahrbereites, motorisiertes Dreirad, das in einen handelsüblichen Hartschalenkoffer passte. Technische Basis war ein Pocketbike, dessen 33,6-Kubikzentimeter-Zweitaktmotor 1,7 PS leistete und das Fahrzeug auf bis zu 30 km/h beschleunigte.

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Lexus RZ 600e F SPORT Performance

Lexus RZ 600 „F SPORT Performance“

Mit der Special Edition erweitert Lexus seine elektrische Performance-Palette um ein geschärftes Sondermodell. Die für 2026 angekündigte Version kombiniert eine gesteigerte Systemleistung, ausgefeilte Aerodynamik und modernste Steer-by-Wire-Technologie und positioniert sich als sportlichste Ausbaustufe der RZ-Baureihe. Aufbauend auf dem umfassend überarbeiteten BEV-System des RZ 550e F SPORT und der Einführung der Steer-by-Wire-Lenkung, entwickelt Lexus das Profil der Performance-Variante gezielt in Richtung Fahrdynamik und Präzision weiter. Durch eine um 20 Millimeter reduzierte Fahrzeughöhe sinkt der Luftwiderstand, während aerodynamische Komponenten aus Carbon zusätzlichen Abtrieb erzeugen und die Stabilität im Hochgeschwindigkeitsbereich erhöhen.

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NeveraR FoundersEdition

Rimac Nevera R Founder’s Edition

Mit der Nevera R Founder’s Edition definiert Rimac die Verbindung aus Elektrotechnik, Hochleistung und Individualisierung neu. Die streng limitierte Serie von nur zehn Fahrzeugen kombiniert maximale Performance mit einem exklusiven Besitzerprogramm und unterstreicht Rimacs Anspruch als technologischer Taktgeber im Hypercar-Segment. Jedes Fahrzeug ist maßgeschneidert und Teil eines exklusiven Programms, das den Eigentümern Einblick in die Entwicklungs- und Technologiewelt von Bugatti Rimac ermöglicht. Nach einer privaten Präsentation zu Jahresbeginn waren alle Fahrzeuge innerhalb einer Woche vergeben.

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