
Mit dem neuen Kleinwagen startet das Wolfsburger Unternehmen in das vollelektrische Zeitalter. Der technisch komplett neu entwickelte Stromer basiert auf der MEB+-Plattform und kombiniert ein effizientes Frontantriebskonzept mit moderner Batterietechnologie, hoher Reichweite und einem klar strukturierten Bedienkonzept. Ziel ist es, Elektromobilität breiter zugänglich zu machen – bei gleichzeitig hoher Alltagstauglichkeit und attraktiver Preispositionierung.
Der Volkswagen ID. Polo wird in drei Leistungsstufen angeboten: 85 kW, 99 kW und 155 kW. Die Einstiegsversionen nutzen eine 37-kWh-LFP-Batterie, die Reichweiten von bis zu 329 Kilometern ermöglicht und sich in rund 23 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden lässt. Die stärkere Variante mit 155 kW setzt auf eine 52-kWh-NMC-Batterie und erreicht bis zu 454 Kilometer WLTP-Reichweite bei vergleichbaren Ladezeiten. DC-Schnellladen gehört in allen Varianten zur Serienausstattung.

Mit einer Länge von 4.053 mm und einem Radstand von 2.600 mm nutzt der ID. Polo seine Plattformvorteile konsequent aus. Das Kofferraumvolumen wächst auf 441 Liter und lässt sich auf bis zu 1.240 Liter erweitern – Werte, die in dieser Klasse Maßstäbe setzen. Das Raumkonzept profitiert insbesondere vom kompakten Elektroantrieb, der mehr Platz im Innenraum schafft.
Im Innenraum setzt Volkswagen auf ein digitales Cockpit mit 10 Zoll sowie ein zentrales 13-Zoll-Infotainmentsystem. Ergänzt wird die Bedienung durch physische Tasten und eine verbesserte Ergonomie. Zu den technischen Highlights zählen One-Pedal-Driving, Vehicle-to-Load mit bis zu 3,6 kW sowie der weiterentwickelte „Connected Travel Assist“, der erstmals auch Ampelerkennung integriert.
Die Ausstattungslinien reichen von „Trend“ bis „Style“ und bieten je nach Variante Features wie LED-Matrix-Scheinwerfer, adaptive Fahrassistenzsysteme oder ein optionales Soundsystem mit 425 Watt. Mit einem Einstiegspreis ab 24.995 Euro positioniert sich der ID. Polo als technologisch fortschrittlicher und zugleich erschwinglicher Elektro-Kleinwagen.

Fotos: Volkswagen/Text: Rainer Roßbach
