
Der Sportwagenhersteller aus dem französischen Dieppe nimmt zum ersten Mal am Pikes Peak International Hill Climb, dem legendären amerikanischen Berg-Rennen teil. Die ersten Testfahrten mit dem extremsten Alpine aller Zeiten fanden in Lurcy-Lévis statt. Zwei weitere Testfahrten werden demnächst in Südfrankreich stattfinden, bevor es zum Wettbewerb nach Colorado Springs geht, der am 25. Juni 2023 ausgetragen wird.
Die Karosserie der französischen Sportwagen-Ikone trägt stark ausgeprägte Splitter und Deflektoren an den Enden des Spoilers sowie einen großdimensionierten Heckflügel. Weiterhin prägen ausgeprägte Seitenschweller, ein großdimensionierter Diffusor sowie ein Lufteinlass auf dem Dach die Optik des 500 PS starken und 950 Kilogramm leichten Boliden. Auch die Scheinwerfer wurden modifiziert. Zwei hauchdünne Leisten ersetzen die beiden Kreise an der Front. Gleichzeitig wurden die Funktionen der Rückleuchten in drei vertikale Segmente auf den Seitenleisten und dem Mittelsteg verlagert.
Raphaël Linari, Alpines Chefdesigner meint: „Die A110 Pikes Peak bringt die wildeste Seite dieses Autos zum Vorschein. Er ist wendig und leicht, aber mit seiner speziellen Aerodynamik und seinen extremen Proportionen ist er ein echtes Rennauto. Dieses Projekt wurde dank der engen Zusammenarbeit mit den technischen Teams von Signatech in einem kurzen Zeitrahmen realisiert. Wir freuen uns darauf, zu sehen, wie unsere Kreation die amerikanischen Specials auf ihrem heimischen Terrain herausfordert.“

Fotos: Alpine/Text: Rainer Roßbach
