Concorso d’Eleganza Villa d’Este 2015

Seit 1929, wenn auch mit Unterbrechungen, wird der traditionsreiche Concours d’Elégance für Automobile in der Villa d’Este im noblen Cernobbio am Comer See ausgetragen. Ursprünglich hatten hier die italienischen Luxus-Karrossiers Gelegenheit, ihre neuesten Kreationen der vermögenden Kundschaft vorzustellen. Heutzutage geht es anders herum: teure historische Karossen können sich nach dem Plazet einer Auswahl-Kommission um diverse ausgelobte Preise bewerben. Das ist zwar teuer, hat aber den Vorteil, dass sich damit der Marktwert des Vehikels deutlich steigern lässt. Taktisch geschickt ist es, wenn man ein italienisches Gefährt an den Start bringt, denn die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass die Jury stolzes Grün-Weiß-Rot am Revers trägt. So auch in diesem Jahr: Den Pokal „Best of Show“ gewann ein Alfa Romeo 8C 2300 mit Zagato-Karosserie. Ein tolles Auto zweifellos, und ein grandios erfolgreiches Rennfahrzeug, aber irgendwie auch Deja-Vu.

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GM Futurliner (1941)

Der von GM-Designchef Harley Earl Ende der 1930er Jahre gezeichneten Futurliner präsentieren die von General Motors veranstaltete „Parade of Progress“. Diese Wanderausstellung geht 1941 an mehr als 150 Plätze in Kanada und in den USA und stellt dort überall neue Fahrzeuge und die neuesten Technologien des Unternehmens vor. Die Parade ist ein Publikumsmagnet und wird in den Jahren 1953 bis 1956 wiederholt. Zwölf Futurliner ziehen mit 32 Begleitfahrzeugen durch die USA. An den Haltepunkten werden sie um einen Lichtmast und einen Informationskiosk aufgestellt. Jeder Futurliner öffnet eine Bühne, die ein bestimmtes Thema illustriert, und ein ausfahrbarer Lichtmast beleuchtet die Szene.

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