Honda S800 (1966)

Schon 1965 war Honda mit einem filigranen und quer eingebauten und 233 PS starken Zwölfzylinder-1,5-Liter in der Formel 1 aktiv. Der Amerikaner Richie Ginther konnte den letzten Grand Prix der auslaufenden 1,5-Liter-Formel gewinnen – und wer weiß, was möglich gewesen wäre, wenn das Reglement nicht zu Ende gegangen wäre. Mit dem S 800 brachten die Japaner die Hochdrehzahl-Philosophie auf die Straße. Zum vergleichsweise geringen Preis von 7750 Mark zeigte der Konzern Ende 1966 erstmals den Wagen als Coupé und Cabrio in Hamburg.

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Grand Prix 1961–1965

Ab 1. Januar 1961 galt in der Formel 1 ein neues technisches Reglement. Erlaubt waren jetzt Rennwagen mit Saugmotoren bis 1,5 Litern (Minimum 1300 ccm Hubraum), denn die Geschwindigkeiten sollten reduziert werden. Die Motorleistung betrug zunächst rund 150 PS, am Ende der Epoche waren es mehr als 220 PS. Zunächst unterschätzte man die Formel 1-Rennwagen jener Zeit, was den Leistungen der Techniker und der Fahrer nicht gerecht wurde: denn um die Autos am Limit zu bewegen, war größtes fahrerisches Können erforderlich. Die britischen Teams hatten zunächst gegen die neuen Regeln opponiert und gingen mit einem technischen Rückstand in die neue Formel 1.

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Honda 2_4

Honda 2_4 (2015)

Der Open-Wheel-Racer im 1960er-Formel-1-Honda-Design, der 2015 auf der IAA in Frankfurt gezeigt wurde, ist eine aufs radikalste reduzierte Fahrmaschine im Spagat zwischen Auto und Motorrad. Was die Studie besonders macht, ist der seitlich montierte Sitz à la „Capsule Car“, der nur wenige Zentimeter über dem Asphalt schwebt und ein pures Erleben von Dynamik und Geschwindigkeit verspricht.

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