Rétromobile 2022 feiert Amédée Gordini

Jahr für Jahr überrascht die Rétromobile ihre Besucher mit besonderen Ausstellungen. Das gilt auch für 2022. Vom 16. bis 20. März präsentiert die renommierte Messe in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Automobilmuseum, der Sammlung Schlumpf und dem Historiker Christian Huet „Die fabelhafte Gordini-Saga“. Von Anfang der 1930er Jahre bis zu seinem Tod am 25. Mai 1979 nahm Amédée Gordini eine herausragende Stellung im französischen Automobilsport ein. Dieser geniale Konstrukteur war stets in der Lage, mit einfachen Techniken und begrenzten Mitteln leistungsstarke Chassis und Motoren zu entwickeln.

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Ferrari Daytona SP3

Am 6. Februar 1967 belegte Ferrari bei den 24 Stunden von Daytona die ersten drei Plätze belegte. Die Autos stellten den Höhepunkt der Entwicklung des Ferrari 330 P3 dar. Chefingenieur Mauro Forghieri hatte das Modell in jedem der drei grundlegenden Bereiche eines Rennwagens erheblich verbessert: Motor, Fahrgestell und Aerodynamik. Der 330 P3/4 verkörperte perfekt den Geist der Sportprototypen der 1960er Jahre. Der Name des neuen Icona erinnert an das legendäre 1-2-3-Finish und ist eine Hommage an die Ferrari Sportprototypen, die der Marke zu ihrem einmaligen Status im Motorsport verhalfen. Der Daytona SP3 feiert den historischen Triumph, indem er formale Elemente von 330 P4, 350 Can-Am und 512 S aufgreift.

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FERRARI BR20

Der BR20 sucht die Verbindung zu den klassischen Ferrari Coupés der 1950er und 60er Jahre auf zeitgemäße Art und Weise und bezieht sich auf Designthemen von einigen der legendären 12-Zylinder, etwa dem 410 SA oder dem 500 Superfast. 

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Porsche Mission R

Die Studie zeigt, wie ein vollelektrisches GT-Rennfahrzeug für den Kunden-Motorsport der Zukunft aussehen könnte. Im Qualifikations-Modus kommt der Allradler auf eine Peak-Systemleistung von über 800 kW (1.088 PS). Die Dauer-Systemleistung im Renn-Modus beträgt 500 kW (650 PS). Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 300 km/h. Von null auf 100 km/h beschleunigt der rund 1.500 Kilogramm leichte Elektro-Rennwagen in weniger als 2,5 Sekunden.

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Lamborghini Countach LPI 800-4

Marcello Gandini schuf 1970 mit den futuristischen Linien des Countach LP 400 eine Ikone, die bis heute das Design von Supersportwagen inspiriert. Der ursprüngliche Countach besaß einen nach vorn verschobenen Fahrgastraum, einen längs montierten Heckmotor, seitlich montierte Kühler sowie ein nach vorn gerichtetes Getriebe und war eine Rohrrahmenkonstruktion. Diese Herangehensweise an die Sportwagentechnik war revolutionär und diese Philosophie spiegelt sich im Countach LPI 800-4 wieder, der das Beste der aktuellen Technologien und Ingenieursleitungen aus Sant’Agata Bolognese nutzt, um die Leistung zu bringen, die im Jahr 2021 erwartet wird. 

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Festival of Speed 2021

Auch in diesem Jahr war das Festival of Speed – leider – aufgrund der Pandemiesituation und hoher Inzidenzien für Besucher aus Europa fast unerreichbar. Nur eine Bereitschaft zur zehntägigen Quarantäne hätte den Besuch möglich gemacht. Schade, denn wie immer zeigte das Festival Autos, die die automobile Geschichte von den Anfängen bis heute umspannen. Besonders gefeiert wurde diesmal Lotus mit dem großen Display vor dem „House“ und zahlreichen Exponaten, bei denen vor allem der revitalisierte Lotus 56B hervorstach. Der hatte nur eine kurze Renngeschichte: die Grand Prix von Monza und Zandvoort im Jahr 1971, das Race of Champions sowie ein Formel-5000-Rennen in Hockenheim sahen den Einsatz des turbinengetriebene Monoposto.

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911 GT2 RS Clubsport 25

Vor 25 Jahren wurde die Manthey-Racing GmbH von Rennfahrer Olaf Manthey gegründet und ist seither eng mit Porsches Motorsport-Engagement verbunden. Das in Meuspath an der Nordschleife beheimatete Unternehmen verantwortet unter anderem den Werkseinsatz mit dem Porsche 911 RSR in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC. In der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) und beim 24-Stunden-Rennen auf dem Eifelkurs setzt Manthey einen 911 GT3 R ein. Aus Anlass des Jubiläums hat Porsche Motorsport ein Sondermodell auf die Räder gestellt. Der auf 30 Exemplare limitierte 911 GT2 RS Clubsport 25 wurde von Porsche und Manthey für Trackday- und Rundstreckeneinsätze konzipiert und entwickelt.

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AMG 300 SEL 6.8 (1971)

Dieses belgische Traditions-Rennen bringt den Mercedes-Tuner AMG mit der “Roten Sau” schlagartig auf die Bühne des Motorsports: Am 24. Juli 1971 gehen um 15 Uhr fast 80 Renntourenwagen an den Start der 24 Stunden von Spa-Francorchamps. Mittendrin im Feld fährt eine mächtige Mercedes-Benz Luxuslimousine der Baureihe W 109 über den Ardennenkurs. Es ist kein Werksrennwagen, sondern ein Fahrzeug, das von dem 1967 gegründeten Ingenieurbüro von Hans Werner Aufrecht und Erhard Melcher eingesetzt wird.

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Audi RS Q e-tron

Ein elektrifiziertes Hightech-Testlabor ist der neue Dakar-Buggy von Audi Sport, mit dem die Ingolstädter im Januar in Saudi-Arabien antreten werden. Der Wagen kombiniert einen elektrifizierten Antrieb mit einem effizienten Energiewandler und soll gegen konventionell angetriebene Wettbewerber um den Gesamtsieg bei der härtesten Rallye der Welt kämpfen. Der Marathonevent dauert zwei Wochen, die Tagesetappen sind bis zu 800 Kilometer lang. 

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McMurtry Spéirling

Elektro extrem: Der extrem schmal und kurz geratene, einsitzige McMurtry Spéirling (irisch für Gewitter) basiert auf einem Kohlefaser-Monocoque mit integrierter Batterie, Knautschzonen aus Verbundmaterial und Außenverkleidungen gleichfalls aus Verbundstoffen. Das Fahrwerk ist ein Multilever-Fahrwerk mit adaptiver Bodenfreiheitskontrolle, die Bremsen sind aus Carbon-Keramik. Der Raddurchmesser beträgt 19 Zoll. Die Karosserie verfügt über aerodynamische Finnen mit Längsstabilisatoren und die Kotflügel weisen Öffnungen zur Druckentlastung auf. 

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Aston Martin Valhalla

Der neue englische Supersportwagen bietet technologisch alles auf, was aktuell möglich ist. Chassis, Aerodynamik und Elektronik orientieren sich an der Formel 1, genau wie beim Herzstück, dem hochmodernen Hybrid-Antriebsstrang. Präzises Handling, maximaler Abtrieb und eine beeindruckende Mischung aus batterieelektrischem Drehmoment und der Leistung eines V8-Motors stehen für eine hochklassige Verbindung von extremer Emotion und hybrider Effizienz.  

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Ferrari 296 GTB

120-Grad-V6 und Mittelmotor: das erinnert an die klassischen Rennsport- und Serien-Dinos aus den 1960er Jahren. 50 Jahre danach präsentiert Ferrari wieder einen Straßensportwagen in dieser Konfiguration. Auch das Design reaktiviert mit der vertikalen Heckscheibe und den Lüftungsöffnungen über den Hinterrädern im Stil des 250 LM historisches Erbe. Leistungsseitig ist heutzutage aber alles anders: Mit Biturbo und Hybridtechnik bringt es der aktuelle Ferrari 296 GTB auf insgesamt 830 PS. 

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Peugeot 9X8 Hypercar

Der neue Peugeot 9X8 wird im Jahr 2022 sein Wettbewerbsdebüt in der FIA World Endurance Championship (FIA WEC) geben. Angetrieben von einem Hybridantrieb, der über einen Allradantrieb verfügt. Der 9X8 ist der Nachfolger des Peugeot 905, der 1992 und 1993 die 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewann, und des Peugeot 908, der den französischen Klassiker 2009 für sich entschied. Das Engagement der Franzosen im Langstreckensport hat aber nicht nur einen sportlichen Aspekt, sondern bietet auch die Möglichkeit, Technologien und die Ergebnisse von Forschungsarbeiten im Rennen zu testen, bei dem man 24 Stunden lang extremen Bedingungen ausgesetzt ist.

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Czinger 21C

Seit der ersten öffentlichen Vorstellung im März 2020 hat sich einiges am Sportwagen aus Los Angeles geändert. Mit 1250 PS Basisleistung und einem Trockengewicht von weniger als 1240 kg erreicht der 21C ein echtes Leistungsgewicht von 1:1. Weiterhin gibt es nun einen Allradantrieb. 
Der Motor ist ein selbst entwickelter 2,88-Liter-V8 mit zwei in der Fahrzeugmitte angeordneten Turbos. Der Achtzylinder ist mit einem 800-V-Elektroantrieb und einem Rekuperationssystem gekoppelt. Ein E-Motor treibt jedes Vorderrad an und die Batterien werden während des Betriebs sowohl durch regeneratives Bremsen als auch durch eine Motor-Generator-Einheit (MGU) über ein am Verbrennungsmotor angebrachtes Getriebe aufgeladen.

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