Porsche 718 Cayman GT4 ePerformance

Mit dem Mission R hat Porsche auf der IAA 2011 erstmals gezeigt, wie das Konzept eines vollelektrischen GT-Rennfahrzeug für den Kunden-Motorsport aussehen könnte. Der allradgetriebene Rennwagen nutzt das Chassis des 718 GT4 Clubsport, die komplette Elektromotoren- und Batterie-Technologie stammt vom Mission E. Jetzt startet mit dem 718 Cayman GT4 ePerformance die technische Erprobung.

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Erneuerbare Kraftstoffe fürs Porsche Experience Center

Die Sportwagen des Porsche Experience Center Hockenheimring fahren nun mit einer Kraftstoffen, die zum größten Teil auf Nahrungsmittel-Abfallprodukten basieren. 1.600 Liter des erneuerbaren Benzins werden für das Pilotprojekt genutzt. Aus dem Biokraftstoff wird durch die Beimischung herkömmlicher Kraftstoffanteile ein Super E10-Kraftstoff mit 98 Oktan und erfüllt dadurch die geforderten Eigenschaften in Bezug auf Klopffestigkeit und Brennverhalten.

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Porsche GT1

Die FIA-GT-Meisterschaft 1997 ist eine Silhouette-Formel. Die Rennwagen müssen Seriensportwagen gleichen. Der GT 1, der für Porsche Le Mans gewinnen soll, besteht aus dem Vorderwagen des Serien-993, hinter der B-Säule wird jedoch ein Gitterrohrahmen ange­schraubt, der hochklassige Renntechnik aufnimmt. Der wassergekühlte Sechszylinder-Boxer mit doppeltem Turbolader ist eine Weiterentwick­lung des erfolgreichen 962-Triebwerks und leistet bis zu 600 PS. Auf das Heck wird ein fester Flügel gesetzt.

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Porsche 911 Sport Classic

Das zweite von insgesamt vier Sammlerstücken aus der Heritage Design-Reihe ist der Porsche 911 Sport Classic. Limitiert auf 1.250 Einheiten zelebriert der Elfer den Stil der 60er und frühen 70er Jahre. Inspirirationsquelle sind sowohl der Ur-911 (1964 – 1973) als auch der 911 Carrera RS 2.7 von 1972, der den ikonischen Heckbürzel ausleiht. Mit der breiten Optik der Turbo-Modelle und dem im Zagato-„Double Bubble“ gehaltenen Dach greift der Sport Classic noch auf andere Stilelemente der Automobilhistorie zurück.

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Porsche 909 (1968)

Porsche kann 1968 nicht mit Motorleistung glänzen. Der Achtzylinder-Boxer, seit 1962 in allen Bergautos der Stuttgarter verwendet, geht auf den Formel-1-Motor von 1962 zurück, der konstruktiv in seiner Endphase angelangt ist. Der Zweiliter-Zweiventiler leistet mittlerweile standfeste 275 PS, damit ist aber das Ende der Fahnenstange erreicht. Zeit also, sich Gedanken darüber zu machen, wie dieses Manko ausglichen werden kann und die Antwort heißt: Leichtbau. Der Bergspyder mit der Entwicklungsnummer 909 soll die konstruktiven Grenzen neu ausloten. 

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Glöckler-Porsche Nr. 4

1950 entwerfen der Frankfurter Autohändler Walter Glöckler und sein Kundendienstleiter Hermann Ramelow einen offenen Rennwagen mit Rohrrahmen, Teleskopdämpfern und Mittelmotor. Als Antrieb dient ein 1086ccm-Boxermotor mit Porsche-Zylinderköpfen. Der Karosseriebauer Weidenhausen aus Frankfurt-Sachsenhausen fertigt die Alukarosserie für den Rennwagen, mit dem Walter Glöckler 1950 auf Anhieb die Deutsche Sportwagenmeisterschaft gewinnt.  Insgesamt sieben Glöckler-Porsche entstehen zwischen 1950 und 1954. Nummer 4 ist die Anfang 1952 aufgebaute Version des 1500.

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Porsche LMDh

Auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona absolvierte der Prototyp in den vergangenen Tagen mehr als 2.000 Kilometer. Im Zentrum der Probefahrten standen die Abstimmung der Systeme, die Entwicklung von Reifen sowie die Optimierung des Zusammenspiels von V8-Turbomotor und den vom Reglement vorgeschriebenen Hybridelementen. Beim mehrtägigen Test saßen unter anderem die neuen Porsche-Werksfahrer Felipe Nasr (Brasilien) und Dane Cameron (USA) hinter dem Steuer des rund 500 kW (680 PS) starken Boliden.

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Singer Turbo Study

Bislang hat sich der Kalifornische Porsche-Veredler auf die klassischen 911-Sauger der Baujahre 1988 bis 1994 fokussiert. Nun aber haben die Spezialisten aus Los Angeles eine Turbo-Studie auf die Räder gestellt, die zeigen soll, wie die Reise weitergeht. Unter Verwendung vieler neuer Komponenten ist ein Turbo aus der Baureihe 964 entstanden, der die Ideen des ersten Supersportwagen aus Zuffenhausen weiterspinnt.

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Porsche Mission R

Die Studie zeigt, wie ein vollelektrisches GT-Rennfahrzeug für den Kunden-Motorsport der Zukunft aussehen könnte. Im Qualifikations-Modus kommt der Allradler auf eine Peak-Systemleistung von über 800 kW (1.088 PS). Die Dauer-Systemleistung im Renn-Modus beträgt 500 kW (650 PS). Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 300 km/h. Von null auf 100 km/h beschleunigt der rund 1.500 Kilogramm leichte Elektro-Rennwagen in weniger als 2,5 Sekunden.

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Festival of Speed 2021

Auch in diesem Jahr war das Festival of Speed – leider – aufgrund der Pandemiesituation und hoher Inzidenzien für Besucher aus Europa fast unerreichbar. Nur eine Bereitschaft zur zehntägigen Quarantäne hätte den Besuch möglich gemacht. Schade, denn wie immer zeigte das Festival Autos, die die automobile Geschichte von den Anfängen bis heute umspannen. Besonders gefeiert wurde diesmal Lotus mit dem großen Display vor dem „House“ und zahlreichen Exponaten, bei denen vor allem der revitalisierte Lotus 56B hervorstach. Der hatte nur eine kurze Renngeschichte: die Grand Prix von Monza und Zandvoort im Jahr 1971, das Race of Champions sowie ein Formel-5000-Rennen in Hockenheim sahen den Einsatz des turbinengetriebene Monoposto.

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911 GT2 RS Clubsport 25

Vor 25 Jahren wurde die Manthey-Racing GmbH von Rennfahrer Olaf Manthey gegründet und ist seither eng mit Porsches Motorsport-Engagement verbunden. Das in Meuspath an der Nordschleife beheimatete Unternehmen verantwortet unter anderem den Werkseinsatz mit dem Porsche 911 RSR in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC. In der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) und beim 24-Stunden-Rennen auf dem Eifelkurs setzt Manthey einen 911 GT3 R ein. Aus Anlass des Jubiläums hat Porsche Motorsport ein Sondermodell auf die Räder gestellt. Der auf 30 Exemplare limitierte 911 GT2 RS Clubsport 25 wurde von Porsche und Manthey für Trackday- und Rundstreckeneinsätze konzipiert und entwickelt.

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Porsche 911 GT 3

Der „Hochleistungssportler mit Rennfahrwerk“ kommt ohne Turbo aus, aber 510 PS aus einem Vier-Liter-Sechszylinder-Boxermotor sind trotzdem eine Ansage. Rein technisch betrachtet heißt das: Der Spurt von Null auf 100 Stundenkilometer benötigt 3,4 Sekunden und der Vortrieb endet bei 320 km/h. Geschaltet wird manuell oder mit dem siebenstufigen PDJK, dass aber zwei Stundenkilometer in der Spitze kostet.

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Porsche Boxster, Studie 1992

Ein Boxster für Detroit (1992)

Der Name „Boxster“ ist ein Kunstwort, das sich aus der ersten Silbe des Wortes Boxer und der zweiten Silbe des Wortes Roadster ableitet. Damit wird nicht nur ein Hinweis auf die Fahrzeuggattung, sondern auch auf den Boxermotor geliefert – das technische Merkmal, das seit 1948 den 356 und seit 1963 auch den Porsche 911 auszeichnet. 1992 zeigten. die Stuttgarter erstmals ein Studie.

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Porsche LMDh-Prototyp

Porsche LMDh-Prototyp

Die Zuffenhauser haben die Entwicklung eines LMDh-Prototypen für die Saison 2013 auf den Weg gebracht. Nach einer umfangreichen Evaluierung soll ein Fahrzeug auf Basis des zukünftigen Reglements gebaut werden. Die LMDh-Autos sind in zwei Jahren die neue Topklasse in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) und der nordamerikanischen IMSA WeatherTech SportsCar Championship. Die rund 1.000 Kilogramm wiegenden Rennwagen werden von einem Hybridsystem mit 500 kW (680 PS) Leistung angetrieben.

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1970 Porsche Le Mans Hans Herrman Richard Attwood Porsche 917

1970: Erster Porsche-Gesamtsieg in Le Mans

Nach exakt 4.607,811 Kilometern bzw. 343 Runden überquerten Hans Herrmann und Richard Attwood 1970 im Porsche 917 KH unter der Nennung von Porsche Salzburg mit der Startnummer 23 als Erste die Ziellinie. „Es war ein ausgesprochenes Regenrennen, daher mussten wir gefühlt ununterbrochen die Reifen wechseln und an die jeweilige Situation anpassen. Nicht der Verschleiß hat uns zum Reifenwechsel gezwungen, sondern die ständig wechselnde Witterung.“

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