Voisin C6 Laboratoire (1923)

Das vollständig aus Leichtmetall gebaute Chassis des Voisin C6 Laboratoire ist das erste je gebaute Aluminium-Monocoque, und die aerodynamische Form des Unterbodens nimmt die Idee des Ground-Effect vorweg. Gabriel Voisin, gelernter Flugzeugbauer, fertigt 1923 für den französischen Grand-Prix in Tours einen Wagen, der seiner Zeit um Jahrzehnte voraus ist. Aufällig sind die unterschiedlichen Spurweiten von Vorder- und Hinterachse. Das Heck ist schmal und die Hinterräder sind zwecks besserer Luftströmung vollverkleidet. Dazu ist der C6 an allen Rädern mit Bremsen bestückt, die mit einem Bremskraftverstärker versehen sind, zudem lässt sich die Bremsbalance einstellen.

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Mercedes C 111-IV (1979)

Mark Donohue stellt 1975 auf dem schnellen Ovalkurs im amerikanischen Talladega mit 355,854 Stundenkilometern einen Rundstrecken-Weltrekord auf. Die stürmische Runde mit einem modifizierten Porsche 917/30 wird zwar von der FIA nicht anerkannt, bietet aber reichlich Prestige. Das reizt auch die Mercedes-Ingenieure, die schon mit dem Diesel-C 111-III 1977 viele Rekorde gebrochen haben. Es wird kalkuliert, dass 100 PS mehr reichen, um die Porsche-Marke zu knacken.

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