Lexus „8 Minutes and 20 Seconds“

Die  niederländische Designerin  Marjan van Aubel hat für die japanische Luxusmarke eine Installation entwickelt, die aktuell im Skulpturengarten des Institute of Contemporary Art in Miami zu sehen ist. Die Solarskulptur lässt das Konzeptfahrzeug Lexus Future Zero-emission Catalyst interaktiv werden. Benannt nach der Zeitspanne, die das Sonnenlicht braucht, um die Erde zu erreichen, verwendet „8 Minutes and 20 Seconds“ Organic Photovoltaics, das sind Solarzellen der dritten Generation, die sowohl transparent als auch farbig sind, um die Form des LF-ZC in ein grafisches Muster zu übersetzen, das dem Konzeptauto in Originalgröße entspricht.

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Lamborghini Revuelto Opera Unica

Zum 60-jährigen Firmenjubiläum gönnt sich die italienische Sportwagenmarke ein besonderes Kunstwerk, das auf der Art Basel Miami Beach 2023 enthüllt wurde. Bis ins kleinste Detail wurde das Unikat des ersten V12-Supersport-Plug-in-Hybrid-HPEV der Marke unter Federführung von Lamborghinis „Ad Personam“-Personalisierungsteam künstlerisch ausgearbeitet und entwickelt.

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Corvettes im Wettbewerb

Das Petersen Automotive Museum in Los Angeles feiert in der Charles Nearburg Motorsport-Galerie Amerikas Sportwagen Sportwagen Nr. 1. In den 1950er Jahren, als die amerikanische Wirtschaft boomte, wurden Sportwagen immer beliebter. Amerikaner mit verfügbarem Einkommen kauften schnelle und wendige Autos von ausländischen Herstellern wie MG, Ferrari und Porsche. Viele von ihnen wurden in Amateur-Straßenrennen eingesetzt, einer schnell wachsenden Freizeitbeschäftigung. Im Jahr 1953 brachte Chevrolet den ersten Sportwagen eines großen amerikanischen Herstellers auf den Markt: die Corvette. Sie wurde sowohl auf der Straße als auch auf der Rennstrecke zu einer Ikone und erhielt den Spitznamen „Amerikas Sportwagen“.

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Art Cologne 2023

Auf der Kölner Kunstmesse mit dem breiten Spektrum waren Arbeiten ins große Ganze eingestreut, die das Unterwegssein, das Fahren, die Mechanik und Bewegung zelebrierten. Für die eher raren Arbeiten mit Bezügen zum Weltgefühl des 20. Jahrhunderts steht exemplarisch die Collage von Christo und Jeanne Claude, die ihr Konzept der „Wrapped Trees“ auf der Pariser Champs Elysées in eine nostalgischen Straßenszene aus den 1960er Jahren einbetten.

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Alles auf einmal: Die Postmoderne (1967 – 1992)

In der Bonner Bundeskunsthalle setzt die spektakuläre Ausstellung, die bis zum 28. Januar 2024 läuft, den Beginn unserer Gegenwart auf das Jahr 1967: Die Moderne, die mit gleichen Häusern, Möbeln und Rechten für alle alles sortieren zu können glaubte, wurde verabschiedet, es entstand eine neue, bizarre, exzentrische Welt. Architekten erklärten den Vergnügungspark zur idealen Stadt, Designer befreiten sich vom guten Geschmack, an die Stelle der Systemkämpfe trat der Kampf um Selbstverwirklichung. Neue Medien synchronisierten den Globus, Bilder wurden zur Bühne, auf der um Stil und Anerkennung gerungen wurde. Die Ausstellung erzählt vom Beginn der Informationsgesellschaft, von der Entfesselung der Finanzmärkte,

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 Lamborghini Huracán Sterrato „Opera Unica“ 

Diese Sonderedition ist von den Blautönen des Meeres und des Himmels auf Sardinien inspiriert. Das Besondere des Fahrzeugs ist die außergewöhnliche Kristall-Effekt-Lackierung, die von Lamborghini in akribischer Handarbeit hergestellt wurde. Die Lackiertechnik nahm etwas mehr als zwei Wochen in Anspruch und erzeugt ein gleichermaßen gefrorenes wie fluides Aussehen. Die Schattierungen geben die meeresblauen Landschaften und die satten Farben Sardiniens mittels einer dreifarbigen manuellen Bemalung wieder.

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„Kinetic Kingdoms“ / Ulises Design studio

Ulises, das Berliner Designstudio des Architekten Ricardo Orts, beschäftigt sich mit Near-Future-Architekturen und poetischen Atmosphären. Die Serie „Kinetic Kingdoms“ untersucht mittels des KI-Designtools Midjourney Möglichkeiten mobiler Konzepte für zeitgenössische nomadische Gemeinschaften und zeigt dies mit einer Sammlung von mehrstöckigen Wohnwagen, die mit allen Annehmlichkeiten ausgestattet sind und die ein komfortables, netzunabhängiges Leben erlauben. 

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Petersen Automobilmuseum: Wir sind Porsche

Als der New Yorker Autoimporteur Max Hoffman Ende 1948 zum ersten Mal ein Foto eines neuen Sportwagens sah, der von Dr. Ferdinand Porsches Sohn Ferry gebaut worden war, war dies ein entscheidender Moment sowohl für Hoffman als auch für Porsche. Hoffman hatte ein Gespür für die Art von Auto, die sich die Amerikaner in der Nachkriegszeit wünschten, und begann nur zwei Jahre später mit dem Import von Porsches.In Amerika entstand eine neue Art von Autokultur, in deren Mittelpunkt der Porsche stand, eine Kultur, die auf einer Leidenschaft gründete, die sowohl auf dem Image als auch auf der Leistung beruhte, und das seit nunmehr 75 Jahren.

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Peugeot 9X8 Artcar

Anläßlich der Milan Design Week enthüllte Peugeot in Zusammenarbeit mit dem Künstler J. Demsky den Peugeot-Hypercar 9X8 als Kreation, die Kunst und Technologie miteinander verbindet. Peugeot zeigt mit diesem Entwurf erstmals ein Art Car, das in seinem Design die Effizienz und Technologie von Peugeot zum Ausdruck bringen soll. 

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Alpine „Metamorphosis“

Auf  der Art Paris 2023 zeigte die französische Sportwagenmanufaktur das Werk „Metamorphosis“ des belgischen Künstlers Arne Quinze. Die Skulptur bedient sich der DNA von Alpine, die für Agilität und geringes Gewicht steht und thematisiert damit eine imaginäre Zukunft des Automobils: ohne Räder durch die Luft zu gleiten, schnell wie das Licht. Indem der Künstler bewegliche Blitze in das Werk integriert, will er ein Gefühl von Unschärfe und Geschwindigkeit, das während eines Rennens entsteht materialisieren, so weit bis der Fahrer eins mit dem Auto und seiner Technologie wird. Für den Künstler ist das Auto lebendig, wenn es in Bewegung ist.

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The color of success:
McLarens’s Papaya Livery

Der Neuseeländer Bruce McLaren gründete sein Konstruktions- und Rennteam im Jahr 1963. Im folgenden Jahr baute das Unternehmen den ersten McLaren-Rennwagen, den M1A. Sein Nachfolger, der M1B, debütierte in der Can-Am-Meisterschaft, die das Team von 1966 bis 1971 mit insgesamt 43 Siegen dominierte. 1965 nahm der erste McLaren-Formel-1-Wagen, der M2B, am Großen Preis von Monaco teil. Danach stieg McLaren in den amerikanischen Rennsport ein und nahm 1970 erstmals an den Indianapolis 500 teil.

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Ford Fever: The Deuce turns 90

Bis zum 24. September 2023 feiert das Petersen Automotive Museum/Los Angeles in der Ross & Beth Myers-Galerie den ikonischen Ford von 1932. Aus der Zwei im Modelljahr leitet sich der Spitzname „Deuce“ für den Wagen ab, der die Basis für eine breite Palette an Hot Rods bot. Das hat damit zu tun, das der Wagen das erste preisgünstige Auto der Welt mit einem V-8-Motor war. Obwohl er in einem der schlimmsten Jahre der Weltwirtschaftskrise auf den Markt kam, wurden fast 275.000 neue Modelle verkauft. In den Jahren unmittelbar vor dem Zweiten Weltkrieg und bis weit in die 1950er Jahre hinein kamen zahlreiche 1932er Fords auf den Gebrauchtwagenmarkt und zwar zu Preisen, die für den Durchschnittsamerikaner erschwinglich waren. Schrauber jeden Alters erwarben die Autos oft zu einem günstigen Preis, so dass sie genug Geld hatten, um sie aufzumotzen, zu verschönern und an Wettbewerben teilzunehmen.

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Art Basel Miami: NFTs von Porsche

Automesse war früher: Heute geht es nach Dubai, Pebble Beach oder nach Miami, um die Haute Volée zu streicheln. Auch wenn der erste Hype zu den Non Fungible Token vorbei ist, versucht es Porsche auf der Kunstmesse für Reiche, Superreiche und Spekulanten in Miami in diesem Format. Umgesetzt wird das digitale Kunst-Projekt durch den Hamburger Designer und 3D-Künstler Patrick Vogel. Der ehemalige Architekt hat für Porsche digitale Bilder rund um einen weißen Porsche 911 entwickelt. 

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Art Cologne 2022

Seit der Kölner Galerist Rudolf Zwirner die Kunstmesse 1967 ins Leben rief, sind 55 Jahre vergangen. Mit seinem Konzept wollte er die Kunst demokratisieren und einem breiten Publikum öffnen. Rund 190 nationale wie internationale Galerien und Händler zeigten vom 16. bis zum 20. November 2022 die ganze Breite von aktueller Kunst bis zur klassischen Moderne. Auch wenn es nicht ein zentrales Thema der Kunst ist, waren doch ästhetische Deutungen von Bewegung, Dynamik, Mechanik und letztlich des Automobils selbst in vielen Spielarten zu sehen.

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