Ferrari 166 MM Barchetta

Ferrari 166 MM Barchetta

Der Ferrari 166 MM ist mit seiner feinen und unprätenziösen Karosserie, der langen fließenden Motorhaube und dem kurzen prägnanten Heck, eine der prägenden Sportwagen-Ikonen der 1950er Jahre. Benannt ist der kompakte Zweisitzer nach der Mille Miglia, dem wohl bedeutendsten Strassenrennen der damaligen Zeit. Chefdesigner Carlo Anderloni entwickelte 1948 die betörend klaren Formen für die Mailänder Carrozzeria Touring. Diese war für ihre „Superleggera“-Gitterrohrrahmen berühmt und konnte auch mit Eleganz überzeugen. Im Vergleich zum 125S, aus dem der 166 MM entwickelt wurde, ist die Barchetta („kleines Boot“) ein Meisterwerk des einfachen Stils.

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Mercedes-Benz 300 SL 1952

12. März 1952: Mercedes-Benz 300 SL wird vorgestellt

 „Sehr geehrte Schriftleitung! Der neue Mercedes-Benz Sportwagen Typ 300 SL (Super-Leicht) wird in dieser Woche erstmalig Versuchsfahrten in der Öffentlichkeit durchführen. Aus diesem Anlass übersenden wir Ihnen anliegend die technischen Daten dieses Fahrzeugs und ein Foto.“ So kündigt das Unternehmen in einer Pressemitteilung am 10. März 1952 das Debüt des 300 SL (Baureihe W 194) an. Zwei Tage später wird das Fahrzeug auf der Autobahn Stuttgart–Heilbronn, der heutigen A 81, ausgewählten Journalisten vorgestellt.

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Ferrari 12Cilindri

Ferrari 12Cilindri

Der neue Gran-Turismo,  den es als Coupé und als Spider geben wird, gibt von den Modellen der 1950er und 1960er Jahre inspiriert. Das wesentliche Charakteristikum der neuen Baureihe ist ein als Front-Mittelmotor angeordneter V12-Sauger, der damit auch dem allerersten Ferrari-Triebwerk seine Referenz zollt. In der neuesten Version entwickelt das klassischste aller Triebwerke aus Maranello 830 PS und ein maximales Drehmoment von 9500/min. 80 Prozent des Drehmomentmaximums liegen bereits bei 2500 Touren an, weshalb das Aggregat spontan auf Gaspedalbefehle reagiert und kontinuierlich Kraft bereitstellt.

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Škoda Vision Gran Turismo

Škoda Vision Gran Turismo 

Für den Einsatz in der virtuellen PlayStation-Rennsimulation Gran Turismo 7  hat die tschechische Firma einen vollelektrischen Einsitzer entwickelt. Die Inspiration des Designs liefern der Škoda 1100 OHC Spider aus dem Jahr 1957 und die neue „Modern Solid“ genannte Designsprache.  Der Spider aus dem Jahr 1957 wurde für die Teilnahme am 24-Stunden-Rennen von Le Mans entwickelt. Unter Leitung von Oliver Stefani zeichnete das Škoda Design Team einen offenen Einsitzer, der Designelemente des legendären 1100 OHC mit zeitgenössischen Details wie einem geteilten Heckflügel kombiniert. Die Designsprache „Modern Solid“ hingegen wird die kommenden elektrischen Škoda Modelle prägen. 

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TWR Supercat

TWR Supercat

Das Kürzel TWR steht für Tom Walkinshaw Racing. Das Team setzte in den 1980er Jahren diverse Jaguar–Boliden in unterschiedlichsten Rennserien ein und führte 1988 den Jaguar XJR-9 zum Sieg in Le Mans. Der Restomod „Supercat“ basiert auf der Jaguar XJS-Plattform und ist ein aufgeladener V12-Super-GT mit mehr als 600 PS. Bei der Realisierung dieses Erstlings von TWR liessen sich die Macher von den Wagen inspirieren, die Tom Walkinshaw in Rennen erfolgreich eingesetzt hat: Tourenwagen, die Le Mans-Prototypen XJR-9 und XJR-15, aber auch durch den Supersportwagen XJ220, der nie in Wettbewerben eingesetzt wurde.

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Gelber McLaren M15 mit der Startnummer 15 und breiten Rennreifen bei einer Ausstellung zum Indianapolis 500 1970

McLaren M15 (1970)

Bruce McLaren fehlte es nie an Ehrgeiz oder Mut und sein Wunsch nach Erfolg beim Indianapolis 500 entsprang beidem. Das berühmteste Rennen Amerikas hatte sich bereits als Magnet für die britischen Teams von Lotus, Brabham und Lola erwiesen, die vom Glanz des bedeutendsten Rennen der USA und natürlich auch von der Höhe des riesigen Preisgelds angezogen wurden. Der McLaren M15, auf pure Geschwindigkeit ausgelegt, wurde für das Rennen 1970 entwickelt und war der erste McLaren mit Turbolader. Der stammte vom amerikanischen Hersteller Garrett und brachte den hinten angebrachten Vierzylinder-Offenhauser-Motor auf rund 650 PS.

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Gelber Ferrari 512S Speciale von Pininfarina mit markanter Keilform und flacher Karosserie in Seitenansicht

Ferrari 512S Speciale (1969)

Auch wenn es so scheint stammt das Chassis der Pininfarina-Studie nicht vom Porsche 917-Konkurrenten Ferrari 512 S. Hingegen ist die Basis der Ferrari 312P mit der Chassis-Nummer 0868, welcher mit Mario Andretti und Chris Amon bei den 12 Stunden von Sebring 1969 den zweiten Platz belegte. Danach folgte der vierte Platz in Brands Hatch bevor der Wagen in Monza verunfallte. Danach wurde der Wagen nicht mehr repariert und stattdessen als Grundlage für das Pininfarina-Projekt verwendet.

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Shelby Super Snake Mustang

Der 2024er Modell steht für pure amerikanische Performance. Mit seiner Wettbewerbsorientierung fokussiert sich der Wagen auf Funktionalität und Leistung. Sein Herzstück ist ein V8-Kompressormotor mit über 830 PS, der besonders sorgfältig abgestimmt wurde. Ein ausgeklügeltes Luftmanagement und die genau kalkulierte Kühlung bieten optimale Leistung unter allen Fahrbedingungen. Leichte Räder aus einer Magnesiumlegierung verbessern Agilität und Reaktionsfähigkeit, während Materialien wie Kohlefaser das Gewicht reduzieren und so die Gesamtleistung verbessern. 

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Škoda Fabia RS Rally2 Evo

Eine Weisheit – nicht nur im Motorsport – lautet: Stillstand bedeutet Rückschritt. Deshalb nutzen die Ingenieure von Škoda Motorsport die wenigen zulässigen Bereiche innerhalb der sehr restriktiven Homologationsregeln der Rally2-Kategorie. Es gibt nur wenige zulässige Bereiche für eine punktuelle Weiterentwicklung. Gegenüber dem vom Automobil-Weltverband FIA homologierten Stand dürfen nur bestimmte Teile eines Rally2-Fahrzeugs modifiziert werden. Für jede Änderung muss der Hersteller eine Erweiterung der Homologation beantragen. Davon gibt es verschiedene Arten: Einige erlauben die Korrektur von Fehlern im Homologationsformular, andere berücksichtigen Evolutionen des Basisfahrzeugs in der Serienproduktion.

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Chrysler ME Four-Twelve (2004)

Chrysler ist Teil der Daimler AG, als die Amerikaner das Projekt auf Kiel legen Die Bezeichnung ME Four-Twelve beschreibt exakt die technische Auslegung des Konzeptfahrzeugs: Der Mittelmotor-Sportwagen (Mid-Engine) hat vier Turbolader (4) und zwölf Zylinder (12). Das Triebwerk basiert auf dem Sechsliter-V12-Motor mit der Bezeichnung M120 aus dem Regal von Daimler-Benz. Das modifizierte Triebwerks, bei dem neben den vier Turbos auch neue Kolben, Zylinderköpfe, Nockenwellen und Krümmer zum Einsatz kommen, leistet 862 PS, und entwickelt ein Drehmoment 1155 Nm. 

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Alfasud Sprint 6C Prototyp (1982)

Seit 1966 war „Autodelta“, eine Gründung des Ex-Ferrari-Rennportleiters Carlo Chiti, die offizielle Rennabteilung von Alfa Romeo und nahm seit dieser Zeit erfolgreich mit Sportprototypen und Tourenwagen an den unterschiedlichsten Meisterschaften teil. Zum 1. Januar 1982 führte die FISA neue Fahrzeugklassen ein, was auch bei Alfa Romeo zu neuen Überlegungen führte. In der Folge entstand ein Gruppe B-Prototyp auf Basis des Alfa Romeo Alfasud Sprint für die Rallye-WM. 

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Mustang GTD

Der Hersteller aus Dearborn und Rennsportspezialist Multimatic haben einen Sportwagen entwickelt, der wie nie zuvor nie zuvor in einem straßenzugelassenen Ford-Fahrzeug aktive aerodynamische Technik einsetzt. Der GT3 bietet vom aktiven Heckflügel bis hin zu speziellen Klappen, die sich unter der Karosserie öffnen vieles auf, was das Reglement den Rennwagen der GT3-Klasse nicht erlaubt. Jeder Zentimeter der höhenverstellbaren Karosserie ist so konstruiert, dass die Kompromisse zwischen Aerodynamik für Geschwindigkeit und Abtrieb für Traktion aktiv ausgeglichen werden. Damit peilen die Amerikaner auf der Nordschleife eine Zeit unter sieben Minuten an.

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Lamborghini Huracán STJ  „1 of 10“

Dieses auf zehn Fahrzeuge limitierte Sondermodell ist die letzte Hommage an den Zehnzylinder aus Sant’Agata Bolognese. Der V10-Saugmotor hat maßgeblich zum Erfolg der 2014 eingeführten Huracán-Familie beigetragen Der Huracán STJ basiert auf dem STO, betont aber stärker den Rennwagencharakter. STJ steht dabei für Super Trofeo Jota: Super Trofeo als Hommage an die 2009 gegründete Lamborghini-Markenmeisterschaft, Jota als Synonym für den Anhang J des FIA-Reglements, der die technischen Vorschriften für Rennwagen definiert. Der Buchstabe Jota eine lange Tradition, die mit dem Miura SVJ startete.

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Piper GTR (1969)

Die 1966 in England als Ford-Tuner gegründete Piper Car Company entwickelt bald eigene Rennwagen. 1967 entsteht ein Formel-3-Monoposto sowie ein GT-Prototyp, der von der englischen Rennszene interessiert aufgenommen wird und sich auch kommerziell behauptet. Es zeigt sich aber auch schnell, dass der Zweisitzer keine konstruktiven Reserven hat. Um der rennfahrenden Kundschaft etwas wirklich konkurrenzfähiges zu bieten, soll deshalb ein waschechter Le-Mans-Prototyp entstehen. Für dessen Entwicklung zeichnet der Konstrukteur Tony Hilder verantwortlich, der bei Bruce McLaren an der Entwicklung des CanAm-Zweisitzers M1A beteiligt war.

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Alfa Romeo 4C Concept (2011)

Nur unglaubliche 50.000 Euro verlangte die Mailänder Firma für die Basisvariante des 4C.  Für diesen attraktiven Preis bekam man einen Vierzylinder-Turbomotor, das automatisierte TCT-Sechsganggetriebe mit doppelter Trockenkupplung, den zusätzlichen Race-Modus für das Fahrdynamikprogramm Alfa Romeo D.N.A., das aus Kohlefaser gefertigte Monocoque und eine aus Hightech-Kunststoff gefertigte Karosserie. Mit Hinterradantrieb und einem Gewicht von nur rund 900 Kilogramm vereinte der Alfa Romeo 4C dynamische Performance, italienisches Design und hohe technische Kompetenz in einem faszinierenden Coupé.

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